Leidige Gedanken am Jahresende

Gespeichert unter: Neue Maier-Lyrik — 27. Dezember 2013 @ 13:07

Wird Neues jetzt benannt,
wird das Kalenderjahr geboren?
So viel ist schon bekannt,
was hören unsre Ohren?

Letztendlich stolpern wir hinein;
es überrascht uns dann nicht viel.
Wir wollten lieber, es sollt sein
wie immer; bekannt sei uns das Ziel

und wie man es erreicht.
Umstellen wolln wir uns nicht gerne.
Dass es zum Leben reichlich reicht,
genügt uns schon; wir brauchen keine ferne Ferne.

So komm‘ das neue Jahr halt schon herbei.
Wir machen uns nicht viel Gedanken.
Ob’s 13 heißt, ob’s 14 sei.
Im Grunde ist’s uns einerlei. Es bringt uns nicht ins Wanken.

Und ob die Böller eindrucksvoll
das alte Jahr vertreiben,
ob uns das nur betäuben soll?
Am besten ist’s: Lass all das bleiben!

12 Kommentare »

  1. Rachel:

    Lieber Helmut,

    ein feines Gedicht für die Zeit zwischen den Festen….ja, eng wirds nun fürs Alte.
    Für uns nicht!

    Herzlichst,
    Edith

  2. Moni:

    Die Böller müssten gar nicht sein - das alte Jahr weicht von ganz allein.

    Grüßle
    Moni

  3. Quer:

    Ja, nehmen wir’s, wie’s kommt und geht
    und wie es wohl im Buche steht,
    das niemand öffnen kann und will.
    Und hoffen wir, bescheiden, still…

    Mit lieben Grüssen und besten Wünschen zum Jahreswechsel,
    Brigitte

  4. Helmut:

    Ich danke Euch sehr für Eure Gedanken, Edith und Moni, und gar Dein (Kommentar-)Gedicht, Brigitte.

    Ich grüße Euch und wünsche Euch jedenfalls ein sehr gutes 2014.
    Euer Helmut

  5. Anna-Lena:

    Lassen wir dir Dinge auf uns zukommen, lieber Helmut.
    Dir und deinen Lieben einen schönen Jahreswechsel und ein gutes Jahr 2014.

    Herzlich
    Anna-Lena

  6. Helmut:

    Ja, tun wir das, liebe Anna-Lena! Auch Dir einen nicht zu aufregenden Jahreswechsel und ein besonders gutes neues Jahr.

    Herzlich
    Helmut

  7. Petros:

    Komm gut rein ins nächste…

    Gruß
    Petros

  8. bruni8wortbehagen:

    *lächel*, jeder macht sich auf seine Art Gedanken um das Beginnende… Es ist wohl ein natürlich menschlicher Impuls.
    Es macht schon irgendwie Sinn, mit Böllern laut in den Himmel zu rufen und mit Farben rings um diese Knaller allen zu sagen, seht mal, ich begrüße es mit Getöse…

    Na ja, es ist nicht mein Ding. Ich rühre kein Feuerwerk an. Viel zu groß ist meine Angst vor den Verletzungen, die es geben kann u. immer wieder gibt.
    Wunderkerzen habe ich angezündet und ich kam mir vor wie ein kleines Mädchen. Das Lustige war nur, ich habe sie immer anderen Menschen in die Hand gedrückt und sie haben sie mit Freuden empfangen u. jeder hat gelächelt.

    Ein erfolgreiches und erfreuliches Neues Jahr wünsche ich Dir, lieber Helmut

    LG von Bruni

  9. Helmut:

    Danke, lieber Petros. Ist geglückt!

    Grüße von mir.
    Helmut

  10. Helmut:

    Liebe Bruni,

    Danke für Deine Gedanken, Erfahrungen und Wünsche. Sie tun gut! Wir hatten oft schon auch Wunderkerzen. Dieses Jahr habe ich nur das Feuerwerk von anderen genossen.

    Ganz liebe Grüße und mein Wunsch, dass das Jahr 2014 auch für Dich in jeder Hinsicht erfreulich wird.

    Helmut

  11. Jutta Popóva:

    Lieber Helmut …

    heute ist der Tag, an dem ich auch mal einen Kommentar schreibe … :-)

    Ich mag Deine Gedankenwelt … ich mag Deine Suche nach dem Wahrhaften … ich mag Dein Engagement … kurzum: Schön, dass es Dich in meinem Leben gibt.

    Für das Neue Jahr wünsche ich uns noch viel mehr Kraft, als wir in diesem Jahr benötigt haben, um unseren Träumen und Visionen dennoch und trotzdem weiterhin folgen zu können … aber ich habe den Eindruck, wir sind Urgesteine und die sind immer noch und letztendlich unverwüstlich …

    In diesem Sinne Dir und Deinen Lieben ein Jahr 2017, in dem Frieden, Freiheit und Toleranz Überhand behalten …

    Alles Liebe Dir … Jutta

  12. Helmut:

    Danke sehr, liebe Jutta.

    Ich poste Deinen Kommentar noch mal im Beitrag vom 28.12.2016.

    Ganz liebe Grüße und schon an dieser Stelle Dir einen glücklichen Jahreswechsel.
    Helmut

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