Aphorismus 1/14

Gespeichert unter: Aphorismen — 28. Mai 2014 @ 19:53

Heutzutage bedeutet „Transparenz“ leider nur noch, dass durch fast alles in der Welt das Interesse der Wirtschaftsmächtigen durchscheint.

10 Kommentare »

  1. syntaxia:

    Dem kann ich zustimmen!

    ..grüßt dich Monika

  2. Quer:

    Ach ja, ach ja!
    Dein Aphorismus bringt es brillant auf den Punkt!
    Liebe Grüsse,
    Brigitte

  3. manacur:

    Genau - doch es geht noch tiefer, lieber Helmut.

    Byung-Chul Han, Philosoph aus Berlin, entwickelt in seinem Büchlein ‘Transparenzgesellschaft’, dass “die allgegenwärtige Forderung nach Transparenz, die sich zur Fetischisierung und Totalisierung verschäft, auf einen Paradigmenwechsel zurück geht, der sich nicht auf den Bereich der Politik und Wirtschaft begrenzen lässt.”
    Die Transparenz führe über Positivgesellschaft, weiter über Ausstellungs-, Evidenz-, Porno-,
    Beschleunigungs-, Intim-, Informations-, Enthüllungs- zur Kontrollgesellschaft.

    1984 lässt grüßen.
    LG

  4. Elsa Rieger:

    Weil eben alles voller Löcher ist…

    Sehr gut formuliert, lieber Helmut!

  5. Michael Gertges:

    Transparenz hat was mit Transparenzpapier zu tun. Mit solchem Papier kann man die Wahrnehmung der Wirklichkeit beeinflussen. Papier ist geduldig, wie geduldig sind die, die (nur noch) durch solch ein Papier gesehen werden. Papierspezialisten haben jede Möglichkeit, ihre Papiere entsprechend ein zu färben.

  6. Helmut:

    Danke, liebe Monika. so uneingeschränkt tut die Zustimmung besonders gut.

    Liebe Grüße
    Helmut

  7. Helmut:

    Liebe Brigitte,

    Ganz herzlichen Dank für das besondere Lob.

    Liebe Grüße
    Helmut

  8. Helmut:

    … und die “Kontrollgesellschaft” ist der beste Nährboden für die Erfüllung der Interessen der Wirtschaftsmächtigen, nicht wahr, Kurt?

    Herzliche Grüße
    Helmut

  9. Helmut:

    Liebe Elsa,

    Hoffentlich sind es nicht sogar “schwarze Löcher” - dann wäre Transparenz in keiner Richtung möglich - und alles würde verschlungen. Aber wenn Dein Lob stimmt, kann man ja vielleicht noch etwas dagegen tun.

    Herzlichen Dank und liebe Grüße
    Helmut

  10. Helmut:

    Lieber Michael,

    hoffentlich wird das Interesse der Wirtschaftsmächtigen nicht gar zu angenehm eingefärbt …

    Herzliche Grüße
    Helmut

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