Wider die Gefahr (gegen die wirkliche)

Gespeichert unter: Neue Maier-Lyrik — 8. Januar 2015 @ 16:26

Wieder ist ein Vulkan ausgebrochen.
Wieder haben wir den Beweis:
Recht hatten wir, dass wir gewarnt haben
vor der Gefahr der Vulkanisierung Europas.
Mit Wutausbrüchen dem Wüten begegnen
müssen wir. Das ist unser Auftrag.
Den Anhängern des Gottes des Feuers -
wir stellen uns ihnen mutig entgegen.
Genug ist genug! Kampf dem römischen
Heidentum, das 2000 Jahre lang
die Schläfer Vulkans befeuerte. Jetzt
dringen sie auf uns ein:
Schon viele Tote hat es gegeben:
Tod den Vulkaniseuren. Einhalt dem
tödlichen Treiben! Dem Vulkanismus
sagen den Kampf wir jetzt an. Jetzt
zeigt er sich offen. Reifen brennen
nun auf den Straßen. Zu viel Gummi!
Geschmolzene Masse – schon in Paris
kommt sie den Menschen entgegen.
Bald schon wird sie auch hier sein
in Dresden, in Köln und in Stuttgart.
Tod den Vulkanen!

12 Kommentare »

  1. Helmut:

    Ich bitte schon mal die (echten) Vulkaniseure um Verzeihung ;-)

  2. Helmut:

    “Gegen Zwangsislamisierung” lese ich auf einem Plakat hier: http://www.deutschlandradiokultur.de/religionsmonitor-der-bertelsmann-stiftung-muslime-sind.1008.de.html?dram%3Aarticle_id=308155 .
    Das ist wirklich so doof wie “Gegen Vulkanisierung°!

    Und doch stimmt wohl leider: “Mehr als die Hälfte der Deutschen fühlt sich laut dem Religionsmonitor der Bertelsmann-Stiftung vom Islam bedroht.” Göttin schmeiß Hirn ra!

  3. Mirjam:

    Alle folgen Facebook oder Twitter, aber nicht ihrem Gewissen..

  4. Helmut:

    Das lasse ich mal inhaltlich unbeantwortet, weil ich mit “Alle” (noch?) nichts anfangen kann.

  5. Anna-Lena:

    Geologisch gesehen ist die Zeit der Vulkanausbrüche bei uns vorbei, aber was menschlich überall explodiert, ist so ungeheuerlich. Und das Grauen kommt immer näher!
    Deine Zeilen rütteln auf, hoffentlich auch die, die noch nicht begriffen haben.

    Liebe Grüße!

  6. Helmut:

    Am schlimmsten sind die befürchteten Vulkanausbrüche in einer Gegend, wo sie eigentlich nicht vorkommen können, wo man aber alles Unmenschliche tut, sie zu verhindern - und sie dadurch provoziert.

    Danke, liebe Anna-Lena,
    und herzliche Grüße
    Helmut

  7. Petros:

    ich habe Angst davor, dass die Gewaltspirale nicht mehr zu stoppen ist.

  8. Helmut:

    Ja, lieber Petros! Deshalb müssen wir alles uns Mögliche dagegen tun!

    Ganz herzliche Grüße
    Helmut

  9. Michael Hermann:

    Je ne suis pas Charlie.
    Je ne suis pas Pegida.
    Wo liegt die Wahrheit der Welt?
    Die Politik lässt uns im dunkeln.
    Was tun die großen “Volksparteien”?
    NUR - die Fahnen auf Halbmast ist keine Lösong.

  10. Helmut:

    Es wäre eigentlich nur gerechte und vernünftige Politik vonnöten - weltweit. Statt dessen gibt es grässliche militärische Lösungsversuche und Neoliberalismus.

    Aber dass Satire- und Glaubensfreiheit gelten soll und keine Volksverhetzung ist davon fast unabhängig.

  11. Michael Hermann:

    Geht die Satirefreiheit nicht zu weit, wenn man damit den Glauben anderer ins lächerliche diffarmiert?

  12. Helmut:

    Solange keine eindeutig falsche Behauptungen aufgestellt werden, wäre ich da eher großzügig - was nicht heißt, dass ich die Meinung nicht bekämpfen würde, wenn sie mir nicht passt (mit friedlichen Mitteln, versteht sich); aber sie muss erlaubt sein.

    Liebe Grüße
    Helmut

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