Aphorismus 6/15

Gespeichert unter: Allgemein, Aphorismen — 24. Februar 2015 @ 17:19

Vaclav Havel soll gesagt haben: “Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas einen Sinn hat, egal wie es ausgeht.”

Ich würde das lieber so formulieren:

Hoffnung wird nicht von der Überzeugung getragen, dass etwas gut ausgeht, sondern von der Gewissheit, dass etwas einen Sinn hat, egal wie es ausgeht.

13 Kommentare »

  1. Rachel:

    Lieber Helmut,

    es macht alles Sinn, was mit zuversichtlicher Hoffnung gepaart ist Hoffnung ist DER Strohhalm und kommt stets aus jeder und jedem von ganz tief innen heraus, ohne zu wissen, ob sich die Hoffnung jemals erfüllt.

    LG, Edith

  2. Helmut:

    Liebe Edith,

    M i r erhebt sich aber gerade die Frage, w o h e r diese Kraft der Hoffnung kommt. M e i n e Antwort habe ich dem Ausspruch von Havel entnommen: von der Gewissheit, dass etwas einen Sinn hat!

    Liebe Grüße
    Helmut

  3. Rachel:

    Ja, du Lieber, ich verstehe, was du meinst.

    Hoffnung macht immer Sinn. Wir hoffen doch immer nur das Gute, vor allem gesund zu bleiben, zu werden.Sie ist Seelenhilfe. Man sagt auch immer, man muss von Hoffnung überzeugt sein, sonst erfüllt sie sich nicht, lächel….
    Und doch widerstrebt mir zu denken, dass ich von Hoffnung überzeugt bin! Kann ich von Etwas überzeugt sein, wo ich von vornherein weiß, dass der Ausgang ganz anders sein kann, als ich erhoffte…?

    Lieber Helmut, das wird mir noch lang im Kopf rumgehen… und hier zeigt sich wieder, dass Geschriebenes oft anders gedacht als gemeint ist…

    Danke für deine Antwort, ich verstehe dich, habe für mich nur noch nicht die richtige Lösung gefunden….

    LG; Edith

  4. Rachel:

    Mir fällt noch ein Gedanke dazu ein - hängt es nicht auch am Glauben zur Hoffnung wie stark sie sich in einem verkörpern darf?

  5. Moni:

    Mir ist der Satz am nähesten, der sagt “…die Gewissheit, dass etwas einen Sinn hat, egal wie es ausgeht.” Ich denke, dass dieser Gedanke die Hoffnung trägt, denn dann ist zunächst einmal nichts
    aussichtslos/sinnlos…

    Nachdenklich
    Moni

  6. bruni8wortbehagen:

    Sagst Du nicht das Gleiche wie er, lieber Helmut?

  7. Rachel:

    Helmut, kennst du diesen Blog: http://s21irrtum.blogspot.de/?expref=next-blog

    Habe ich beim Durchblättern gefunden…

    LG; Edith

  8. Helmut:

    Liebe Bruni,

    Wenn Du Havel so verstehst, wie ich es formuliert habe, dann hast Du Recht! :D ;-)

    Liebe Grüße
    Helmut

    PS: Mir war die Identischsetzung zu apodiktisch.

  9. Helmut:

    Liebe Edith,

    1. Danke für Deine Überlegungen. Rein durch die Versuche einer Definition werden wir dem Geheimnis nicht viel näher kommen als mit dem Gefühl.

    2. Es gibt so viele Seiten zu S21 bzw. zu K21 (die Idee eines verbesserten Kopfbahnhofs). Ich bin mir nicht sicher, ob ich die von Dir genannte Seite auch schon aufgeschlagen habe. Die hier ist jedenfalls klasse. Danke vielmals. Ich war übrigens bei der offiziellen Erörterung der Pläne der Bahn dabei und weiß deshalb das meiste.

    Ganz herzliche Grüße
    Helmut

  10. Helmut:

    Liebe Moni,

    Du sagst: ‘Mir ist der Satz am nähesten, der sagt “…die Gewissheit, dass etwas einen Sinn hat, egal wie es ausgeht.”’

    Diese Gewissheit ist bestimmt das Wichtigste, egal ob wir sie mit der Hoffnung identifizieren (wie Havel es offenbar tut) oder sie als die wesentliche Grundlage der Hoffnung sehen (wie ich es drehe).

    Liebe Grüße
    Helmut

  11. Rachel:

    Lieber Helmut,
    ja, ich weiß, dass du ganz nah dort mit dabei bist, darum dachte ich einfach an dich, als ich sie fand…

    eine gute neue Woche dir
    von mir!!!

  12. Mirjam M.:

    Man hofft ja immer, dass alles gut wird, in allen Lebenslagen. Und Hoffnung ist ein starker Ausdruck dafür.
    Sie ist auch Sehnsucht. Sehnsucht nach etwas anderem. Sehnsucht, dass ein Ausweg geschaffen wird. Und, dass man nicht umsonst existiert!
    Hoffnung ist belebend.
    Denn wenn der Mensch über den Menschen herrscht, dann nur zu seinem Schaden.

  13. Helmut:

    Ich freue mich, wenn Hoffnung aufgegriffen wird.

    Danke, Edith und Mirjam!
    Herzliche Grüße
    Helmut

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