Wieder ein Achtundzwanziger

Gespeichert unter: Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik — 18. November 2015 @ 17:43

Ein Ziel?*

Warum an meinem Ende dann
schließlich ein Ziel mir winken soll, ich
weiß es nicht. Ich hab’ gelebt und das war schön.

*ein Achtundzwanziger

16 Kommentare »

  1. Silbia:

    ch kann mir auch nicht vorstellen, dass uns danach noch etwas erwartet. Ich denke aus ist aus. Manche Menschen können das nicht aushalten und ersehnen noch mehr. Für mein Empfinden reicht ein Leben völlig aus.

    Liebe Grüße,
    Silbia

  2. Helmut:

    Schön ist es ja immer, um Gleichgesinnte zu wissen. Auch wenn sie nicht zum Mainstream tendieren - oder gerade dann!

    Danke, liebe Silbia,
    und ganz herzliche Grüße
    Helmut

  3. Quer:

    Wie sagt man doch so schön: Der Weg ist das Ziel.
    Nach diesem Grundsatz lebe ich auch.

    Herzlichen Gruss,
    Brigitte

  4. Petros:

    Warum “Ziel”? - Leben ist Leben, ob nun vor der Geburt oder nach dem Tod.

    Gruß
    Petros

  5. Helmut:

    Danke, liebe Brigitte. Genau: Der Weg ist das Ziel!

    Liebe Grüße
    Helmut

  6. Helmut:

    Manche christlichen Theologen winden sich aus der Furcht vor dem Ende des Lebens - “dass mein Leben ein Ziel hat”, nämlich den Tod, da heraus, indem sie sagen: Das Ziel des Lebens sei, bei Jesus zu sein. Für Nichtchristen ist das nun mal ziemlich schwierig zu glauben. Deshalb lehne ich diese Theologie ab.

    Danke für Deinen Kommentar, lieber Petros.
    Lass Dich herzlich grüßen.
    Helmut

  7. Mirjam M.:

    Es ist eine Welt der Zwecke, die ihre Seele auf den Mond schießen will; weil sie glaubt, die braucht sie nicht.
    Nun, vielleicht entdeckt sie sie in einem deiner Gedichte neu.
    Und das ist ein schönes Ziel.

  8. Helmut:

    Oh, danke, liebe Mirjam! D i e s e s Ziel will ich aber noch v o r meinem Ende realisiert wissen :-)

    Liebe Grüße
    Helmut

  9. bara:

    wer weiß …

    Kurz vor dem Abpfiff ziele ich,
    so stelle ich mir’s vor und mit dem
    letzten Atemzug schieß ich noch mal ein Tor.

    Ich hab gelebt und das war schön.
    Wer möchte das denn missen? War es
    auch das letzte Tor - keiner kann es wissen.

    Liebe Grüße
    Barbara

  10. Helmut:

    Was für ein wunderbarer Kommentar-Doppel-Achtundzwanziger! Ja, keine*r kann es wissen, wie’s wirklich ausgeht, liebe Barbara!

    Darf ich das als Gastlyrik extra veröffentlichen?
    Das wäre schön!

    Herzliche Grüße
    Helmut

  11. bara:

    Lieber Hellmut, gerne kannst Du die Gedichte veröffentlichen. Auch ich werde sie zusammen in http://spieldergezeiten.wordpress.com veröffentlichen.

    Die drei Gedichte zeigen wieder einmal sehr schön auf, in welcher Spannbreite der Mensch lebt.
    Wüssten wir alles zu beantworten … ich frage mich, was die Folgen wären -
    Stillstand oder der Mensch müsste oder würde/wollte das Leben bestimmt anders schreiben.

    Liebe Grüße
    Barbara

  12. Helmut:

    Vielen Dank, liebe Barbara! Ich freue mich.

    Herzliche Grüße
    Helmut

  13. bmh/Spiel der Gezeiten:

    Lieber Helmut, ich würde mich freuen, wenn Du Dir den neuen Eintrag anschauen würdest und vor allem auch meine Überlegungen zu unseren Gedichten, die mir dazu eingefallen sind. Sie stehen als Kommentar im Eintrag.

    https://spieldergezeiten.wordpress.com/2015/11/27/ein-ziel-wer-weis/

    Liebe Grüße
    Barbara

  14. bruni8wortbehagen:

    und schön sind Deine Zeilen, lieber Helmut
    und richtig sind sie. Wie oft ist das Ziel unwichtig
    und nur die Etappen sind es, die uns glücklich machen, die einzelnen Momente auf unserem Weg.

    Liebe Grüße ins Wochenende
    von Bruni

  15. Helmut:

    Danke, liebe Barbara. Das ist ja wundervoll!

    Ja, ich habe es genossen und empfehle es weiter.

    Herzliche Grüße
    Helmut

  16. Helmut:

    Ein Hoch auf die wunderschönen Momente, liebe Bruni. Aber fürs Leben nehmen wir uns doch auch immer wieder Ziele vor.

    Herzliche Grüße
    Helmut

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