Archiv fürJanuar, 2016

Posted:Freitag, Januar 29th, 2016 @ 8:47 in Allgemein
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Aphorismus 5/16

Hoffnung kommt nicht von alleine; sie muss aktiv unterstützt werden.

Posted:Freitag, Januar 29th, 2016 @ 7:36 in Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik
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Schwäbischer Achtundzwanziger

I v’rwexel so gern d’Wirgong
ond’d Ursach; i kah mi halt bald scho
nemme glar erinn’ra an dui Reihafolg’.

Posted:Dienstag, Januar 26th, 2016 @ 10:45 in Allgemein
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Mein 2000ster Beitrag

Hallo, hallo!
Dies ist mein 2000ster Eintrag, den ich auf diesem Blog MAIER-LYRIK zur Schau gestellt habe.
KOMMT, FEIERT ALLE MIT MIR - virtuell, natürlich:
Da in unserem Gärtchen wenige Tage vor Imbolc nicht nur die Winterlinge blühen, sondern auch schon Märzenbecher sich entfaltet haben, die Schneeglöckchenknospen ihre Köpfchen emporrecken und sogar Silberblatt-Pflanzen schon Blüten getrieben haben, kann [...]

Posted:Montag, Januar 25th, 2016 @ 11:07 in Neue Maier-Lyrik
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Frau Luna

Wie ich sie liebe,
die wandlungsfähige,
berechenbare, treue
Frau Luna.
Wie sie mich entzückt
mit ihrem Licht,
seiden, geschmeidig,
ein Geschmeide
der ruhebringenden Nacht.
Die volle Rundung,
nicht immer zu haben,
liebe ich,
ihren schwangeren Bauch,
ihre Sicheln,
die Verheißung schneiden
in das Tableau
der schwarzblauen Tiefe.
Sie verhüllt sich
hin und wieder,
trägt dann einen Schleier,
der ihre Schönheit betont,
und strahlt schließlich
mit einem Gesicht voller Glück.
Und sie will es auch teilen.

Posted:Montag, Januar 25th, 2016 @ 9:45 in Neue Maier-Lyrik
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So einer

Er nennt sie „Verdammte“,
Gegenspieler der Friedensstifter,
Heuchler, die von Frieden sprechen
und dabei mit Waffen handeln.
Er ist der erste
seines Namens
in seinem Amt.
Er nennt sich
wie jener Heilige,
der die Stimme hörte:
„Warum dienst du dem Knecht statt dem Herrn?“
Warum dienen jene dem Mammon
statt der Humanitas?
Er fragt sie so etwas heute.
Und oh Wunder,
er ist ein Papst.
Hat man je einen
so predigen hören?

Posted:Sonntag, Januar 24th, 2016 @ 4:42 in Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik
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Kurze Freude*

Ein paar Minuten lang zeigt sich’s:
Seelenbewegendes Winterblau.
Nun soll’s genügen, wenn auch der Rest trüb bleibt.
*ein Achtundzwanziger

Posted:Dienstag, Januar 19th, 2016 @ 4:05 in Aphorismen
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Aphorismus 4/16

Rassismus ist n i c h t
gut, Mensch !
… auch nicht in Dresden!

Posted:Sonntag, Januar 17th, 2016 @ 2:36 in Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik
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Erstaunlich*

Erstaunlich: auf dem Fensterbrett
oberhalb der Heizung befindlich:
da ist mein Kaffee nun doch kalt geworden.
*ein Achtundzwanziger

Posted:Sonntag, Januar 17th, 2016 @ 1:20 in Aphorismen
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Aphorismus 3/16

Was auch immer wir sind: Wir sind auf jeden Fall auch so, wie wir uns selber definieren.

Posted:Donnerstag, Januar 14th, 2016 @ 2:16 in Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik
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Überwältigt*

Da ich Schneeschauer erwarte,
überwältigt mich blauer Himmel.
Endlose Klarheit durchdringt meine Seele.
*ein Achtundzwanziger