Buchstabentaumel

Gespeichert unter: Neue Maier-Lyrik — 28. März 2017 @ 16:28

Aufgescheucht wie die Blätter im Wind:
Buchstabentaumel erfüllt die Herzen
und Sinne der Dichter*innen.
Und sie sprechen sie aus,
die sich formen: Worte der Ruhe,
in der die Kraft ruht
zu neuer Dynamik!

12 Kommentare »

  1. rosadora:

    in der ruhe
    auch keine worte mehr
    leeeeeer

  2. Anna-Lena:

    Buchstabentaumel - so ein schönes Wort, lieber Helmut. Dazu ein Silbengeschwader und Wortschwall im Satzlabyrinth :-) .

    Herzlichst
    Anna-Lena

  3. bruni8wortbehagen:

    Ein tolles Gefühl, lieber Helmut, sich im Buchstabentaumel zu befinden.
    Fliehen die Buchstaben uns und somit auch unsere Silben und Worte, dann fühlen wir eine unbefriedigende Leere in uns. Ich persönlich fühle mich dann, als hätte ich Wertvolles verloren und gehe auf die Suche nach diesen abtrünnigen Buchstaben, ihr Fehlen gefällt mir nicht :-)

    Liebe Grüße von Bruni an Dich

  4. Quer:

    Das hört sich prima an und klappt manchmal sogar ziemlich mühelos.
    Ein Hoch auf die Kunst der Dichter*innen!
    Frohen Gruss,
    Brigitte

  5. Mirjam M.:

    Genau. Buchstaben dürfen nicht auf die schiefe Bahn geraten, oder flüchtig werden, wie ein verwehendes Sandbild.Sie dann wieder nach oben zu bringen wäre ein Kunststück.
    Eigentlich, ein ganz erstaunliches- wenn ich so darüber nachdenke.. °[°
    Lieber Gruß ♪

  6. Helmut:

    Liebe Rosadora,

    In einem lyrischen Satz kann ich wunderbar ruhig werden - ganz erfüllt und stark. Da ist keine Leere.

    Danke für Deinen Kommentar
    und lass Dich grüßen von mir.
    Helmut

  7. Helmut:

    Liebe Anna-Lena,

    Danke für das Lob, soweit es nicht ein Unbehagen damit umfasst, dass ich die Leserin möglicherweise zugetextet habe.

    Herzlich
    Helmut

  8. Helmut:

    Liebe Bruni,

    ich hatte eher die Vorstellung, dass die Buchstaben taumeln und zu Worten werden, wenn sie sich niederlegen - und ich der Zuschauer bin. Da ist dann keine Abtrünnigkeit zu beklagen.

    Aber danke für Deinen Kommentar
    und ganz liebe Grüße
    Helmut

  9. Helmut:

    Liebe Brigitte,

    hab Dank für die Einfühlung und den entsprechenden Kommentar.

    Ganz liebe Grüße
    Helmut

  10. Helmut:

    Liebe Mirjam,

    ein Anagramm von Silbia ( https://naturinsilben.wordpress.com/2017/03/19/es-draengt-ein-tag-hervor/ ) hat mich zu der Metapher Buchstabentaumel gebracht. So ein Anagramm spricht dafür, dass sich Worte wie von selbst zu Worten formen können.

    Danke und liebe Grüße
    Helmut

  11. Silbia:

    Wie schön, wenn Buchstaben taumeln und so prima, dass mein Anagramm dich zu so feinen, beschwingt leichten Zeilen inspirieren durfte!

    Liebe Grüße,
    Silbia

  12. Helmut:

    Ja, da bin ich Dir großen Dank schuldig, liebe Silbia. Manchmal überkommt mich so was beim Lesen all der schönen Texte der lieben Lyrikfreund*innen.

    Ich freue mich sehr und grüße Dich herzlich
    Helmut

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