Ein neuer Achtundzwanziger

Gespeichert unter: Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik — 2. November 2017 @ 9:35

Heutiger Himmel*

Zwei Wolkenbänke treffen sich;
sie formen dabei einen Haken.
Abgehakt haben sie den blauen Himmel.

*ein Achtundzwanziger

6 Kommentare »

  1. Anna-Lena:

    Auch wenn ich schmunzeln muss, lieber Helmut, unterschätze die Himmelsgewalten nicht. Sie setzen sich immer wieder gegenseitig durch.

    Fröhliche Grüße in deinen Abend,
    Anna-Lena

  2. Quer:

    Nach der ersten Zeile dachte ich, nun erzählen sie einander etwas Witziges. ;-)
    Aber das Nonverbale ist auch toll.

    Lieben Abendgruss,
    Brigitte

  3. Helmut:

    Liebe Anna-Lena,

    Es war/ist ja zum Schmunzeln gedacht und nicht zum Klagen ;-)
    Dankeschön - und liebe Grüße zurück.

    Helmut

  4. Helmut:

    Tja, liebe Brigitte,

    die Sprache der Wolken ist noch sehr unerforscht. Vielleicht ist ja der Donner erst ein letzter hilfloser Schrei, nachdem die Menschen nichts von den Kommunikationsversuchen der Wolken verstanden haben … ;-)

    Dankeschön - und liebe Grüße zurück.
    Helmut

  5. Silbia:

    Abgehakt im Sinne von: für gut befunden, würde mir gefallen.

    Liebe Grüße,
    Silbia

  6. Helmut:

    So was Ähnliches habe ich auch zuerst erwartet, liebe Silbia. Aber es hat sich dann leider gezeigt, dass die Wolkensprache so zu verstehen war: “Jetzt ist aber mal gut mit dem schönen Wetter. Das ist jetzt für eine Weile abgehakt.”

    Liebe Grüße
    Helmut

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