Vollendung

Gespeichert unter: Neue Maier-Lyrik — 12. August 2018 @ 12:37

Perfekt muss es nicht gewesen sein,
das Leben,
aber gelebt gewesen muss es sein,
dann ist es eines Tages
vollendet.

Diese Vollendung als Verheißung
vor sich zu haben,
macht stark.

9 Kommentare »

  1. Eva Joan:

    Da stimme ich dir voll und ganz zu, lieber Helmut!
    Ich wünsch dir einen schönen Sonntag …
    Herzliche Grüße von der Ostsee,
    Eva

  2. Helmut:

    Ganz herzlichen Dank für den Kommentar, liebe Eva! Die Zustimmung macht mich froh!

    Herzlich
    Helmut

  3. Rachel:

    Lieber Helmut,
    danke, dass du bei mir warst, ja, unsere Gedichte bedingen sich… irgendwann werden wir alles wissen, ob das Leben perfekt war oder ob wir leisen Schrittes aus ihm gehen… egal, wir haben gelebt, wir kennen das Leben noch immer und wir lieben es…

    Feinen Sonntag dir noch
    mit herzlichen Grüßen
    Edith

  4. Syntaxia:

    Da mag ich gern einstimmen! Perfektionismus ist in dieser Lebenssache nicht das Maß.
    “gelebt gewesen muss es sein” - da hat sicher jeder Mensch seine ureigene Idee davon und manch ein Mensch vielleicht keine…
    Das ist ein schöner philosophischer Gedankenanstoß.

    Liebe Grüße,
    Syntaxia

  5. Quer:

    Wunderbar. Ja, so möchte ich das Leben auch abschliessen, als vollendeten Kreis.

    Herzlichen Montagsgruss,
    Brigitte

  6. Anna-Lena:

    Wenn wir eines Tages mit einem guten Gewissen gehen können, haben wir nicht umsonst gelebt.

    Liebe Grüße
    Anna-Lena

  7. Helmut:

    Liebe Edith,

    D i e Antwort auf Dein Gedicht musste sein. Damit es nicht mehr nur so dahin gesagt bleibt, wenn es heißt: Sie (oder er) hat ihr (sein) Leben ‘vollendet’. Sagen wir es nicht mehr als Floskel, sondern als Verheißung!

    Ganz liebe Grüße
    Helmut

  8. Helmut:

    Liebe Brigitte,

    ja, auch der Kreis ist in seiner Vollendung eine sehr schöne und trostreiche Metapher: wenn eine Person ihren ‘Lebenskreis’ vollendet hat.

    Danke für Deinen Kommentar
    und nimm meine herzlichen Grüße in ‘Empfang
    Helmut

  9. Helmut:

    Liebe Anna-Lena,

    zum Glück ist das Gewissen nicht dogmatisch. Lassen wir uns nicht unnötigerweise ein schlechtes Gewissen machen, wenn wir wirklich gelebt haben.

    Dankeschön
    und ganz liebe Grüße
    Helmut

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag. TrackBack URI

Einen Kommentar schreiben

Zeilen- und Absatzumbrüche werden automatisch eingefügt. Ihre E-Mail wird nicht angezeigt. Erlaubtes HTML: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>