Kreislauf

Gespeichert unter: Neue Maier-Lyrik — 28. November 2018 @ 11:19

Der letzte Ast des Jahres
entblättert sich Tag um Tag.
Erinnerung schwindet,
neu entstehen Bilder für immer
im ewigen Adventskalender.
Nichts vergeht wirklich.
Alles kehrt wieder
im neuen, unverwechselbaren Gewand;
aber erst später
im jungen Unverbrauchten
und doch so Bekannten.

Altes wird neu
und Neues wird alt,
ändert und wandelt sich,
gewinnt neue Gestalt.

8 Kommentare »

  1. Quer:

    Sehr schön und tröstlich diese Vorstellung des Lebenskreislaufs, solange das stets Kreisende nicht im Hamsterrad endet. - Aber vielleicht darf man sich auch ein Perpetuum mobile vorstellen…
    Lieben Gruss in den Jahreslauf,
    Brigitte

  2. Gundelrebe:

    Das ist so toll geschrieben; macht richtig Spaß zu lesen!
    Ja, alles fällt, steigt, und sinkt. (Im ewig gleichen Kreise.) Dafür muss es sich nicht ausdrücken, sich nicht mühsam in eine Sprache umwandeln um verstanden zu werden.. Natur halt. (:
    Lieber Gruß
    Gundel

  3. Helmut:

    Das Hamsterrad, liebe Brigitte, würde keinen Wandel bewirken. Danke für Deinen Kommentar

    und ganz liebe Grüße
    Helmut

  4. Helmut:

    Danke für Deinen Kommentar, liebe Gundel, und ganz besonders für Dein großes Lob. Das soll Lyrik immer auch bieten: Spaß zu lesen (oder hören - aber das zu bieten überfordert mich in der Regel ;-) ).

    Ganz herzlichen Gruß
    Helmut

  5. Maren:

    Hi! Die Zeilen hier gefallen mir wirklich sehr gut! :) Danke, dass du uns an deinen Gedanken und deinen Werken teilhaben lässt! :) Ich wünsche dir nun eine gute Nacht ;)…ich muss noch ein-zwei Bastelstunden einlegen…meine Nachbarin heiratet am Wochenende und die hochzeitsdeko steht noch nicht komplett :O :D:…aber das kriegen wir noch hin ;)…also bis bald ;) LG, Maren

  6. Helmut:

    Dankeschön, Maren (wenn’s so gemeint ist, wie’s dasteht)

    Helmut

  7. Isabella:

    So, so schön ist das, lieber Helmut! Es ist wirklich wahre Freude es zu lesen !

    Liebe Grüße
    isabella

  8. Helmut:

    Liebe Isabella, ich bin ganz hin und weg aus so berufenen Mund dieses Lob zu hören.

    Vielen herzlichen Dank!
    Helmut

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