Goldflitter

Gespeichert unter: Neue Maier-Lyrik — 4. Dezember 2018 @ 10:39

Goldflitter noch verteilt
im ansonsten kahl gewordenen Geäst
unserer Birke.

Der Teppich auf dem Boden
unter den Ästen,
immer fahler seine Farben.
Der Winter steht vor der Tür.

12 Kommentare »

  1. Syntaxia:

    Und die Birke steht vielleicht dort mit Erleichterung, endlich darf sie fallen lassen und ruhen bis zum Frühjahr.
    Bei manchen Bäumen kommt es mir so vor.

    Liebe Grüße,
    Syntaxia

  2. Helmut:

    Liebe Syntaxia,

    Vieles wird uns wohl gemeinsam sein, der Birke und uns Menschen, Ganz deckungsgleich, vermute ich, wird der Kreislauf der Pflanzen und Tiere einerseits und der Menschen dagegen wohl nicht sein. Der Beginn des Winters schmiedet aber sehr deutlich zusammen.

    Vielen Dank für Deine schönen Gedanken
    und ganz herzliche Grüße
    Helmut

  3. Quer:

    Und so spinnt sich Gold zu Stroh vielleicht, jedenfalls zu einem winterlichen Falbteppich.
    Lieben Gruss,
    Brigitte

  4. Rachel:

    Die Natur hält an ihrer Ordnung fest, an ihrem Rhythmus, an ihrer Schönheit, wenn, ja wenn der Mensch sie lässt…

    Lieber Helmut, du bist ein Maler des Wortes, ich sehe deine Birke, sie gleicht unserer, lächel….

    Dir beste Grüße
    von Herzen, Edith

  5. Helmut:

    Liebe Brigitte,

    In unseren schönsten Träumen ist es natürlich - wie im Märchen - gerade umgekehrt. Gold ist da das Produkt der Fantasie.

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Helmut

  6. Helmut:

    Liebe Edith,

    Dass Du schon wieder im Blog vorbeischaust: Toll! Einen fotobildlichen “Beweis” will ich noch hinzufügen (der vielleicht zeigt, dass Worte manchmal mehr hergeben als Fotos):
    http://www.maier-lyrik.de/DSCN2032-b.JPG

    Ganz liebe Grüße und weitere gute Besserung!
    Helmut

  7. Rachel:

    Danke für das Foto. Schau mal bei mir im Blog http://ada-dank.blogspot.com/ das Blog-Foto auch an. Ich konnte mich nicht satt sehen an diesem Birken-Gold…

    Herzlichst, Edith

  8. Helmut:

    Ja, klasse das Birkengold auf Deinem Titelfoto! WQahrscheinlich ist dort wie hier nur noch etwas Flitter übrig.

    Gruß
    Helmut

  9. gabriele pflug:

    Ich liebe den Herbst mit all seinen Farben und dein Gedicht mag ich sehr, weil ich dieses goldene Flirren zwischen den Zeilen sehe!

    Liebe Grüße
    Gabriele

  10. bruni kantz:

    Oh ja, lieber Helmut, er kommt und läßt sich nicht davon abhalten.
    Aber auch die kahlen Äste haben eine wundervolle schlichte einfache Schönheit, und nackt und bloß warten sie geduldig auf das Ende der Ruhezeit, die im Moment noch so gut tut. Sie ruhen sanft, bis der Frühling sie dann wieder weckt
    Liebe Grüße von Bruni

  11. Helmut:

    Liebe Gabriele,

    ganz herzlichen Dank für das feine Lob! Ja, es ist nicht mehr das pralle Gold, “nur Noch” Flitter; aber vielleicht lässt das ja gerade das Flirrende beim Lesen zu!

    Liebe Grüße
    Helmut

  12. Helmut:

    Liebe Bruni,

    Goldflitter ist ja seeeeehr passend für die Vorweihnachtszeit (und kommt in der Warenwelt allenthalben vor). Die Natur ahmt das vielleicht schmunzelnd nach, weil sie weiß, dass die Wiederkehr des Frühlings mit all seiner natürlichen Pracht unausweichlich garantiert ist.

    Ganz liebe Grüße
    Helmut

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