Im Anfang

Gespeichert unter: Neue Maier-Lyrik — 27. März 2019 @ 10:09

Im Anfang war der Klang
und der Klang war im All
und das All war der Klang
und die Worte folgten dem Klang
und erzählten von vielerlei Leben,
ließen sie klingen und
machten sie fühlbar, erkennbar
und lebbar in vielerlei Klängen
und es geschahen Wunder,
wie eines zum anderen kam
und die Menschen sich verstanden
und lobten in vielerlei Stimmen
die unterschiedlichen Sichten der Dinge.
Und die Klänge erfüllten die Erde
und die Liebe verwandelte
Missklang in Harmonie
und ließ jauchzen die Menschen
und in Umarmungen
wuchsen die Kräfte
sich einzufinden ins Ganze
und neu es zu leben.

14 Kommentare »

  1. Syntaxia:

    Wie schön!! Eine feine Vorstellung. Ich denke an die geschichte des Alls, wie unsere Welt entstand und was dies für ein Wunder ist, nach wie vor. Das sollten wir uns regelmäßig bewusst machen und danach leben.

    Liebe Grüße,
    Syntaxia

  2. Helmut:

    Ja, liebe Syntaxia,

    besonders, wenn es seit dem Big Bang weiterklingt …

    Liebe Grüße
    Helmut

  3. Anna-Lena:

    Das Johannes-Evangelium auf die heutige Zeit übertragen oder die Vorschau auf das Paradies? Eine sehr interessante Ausführung, lieber Helmut.

    Herzliche Grüße
    Anna-Lena?

  4. gabriele pflug:

    das ist einfach wundervoll!

    liebe grüße
    gabriele

  5. Petros:

    Paradiesisch… Deine Worte haben sich in mir wiedergeboren und Wunderbares wachsen lassen.

    Gruß
    Petros

  6. Quer:

    Ach, hätte es doch immer so weiter geklungen, harmonisch, symphonisch…
    Lieben Gruss in diesen noch singenden Morgen,
    Brigitte

  7. bruni8wortbehagen:

    Vor kurzem habe ich einen Film gesehen, der mit Klängen auskam. Er brauchte keinerlei Stimmen, die Klänge taten es auch. Sehenswert, liebenswert *Der Lokführer, der die Liebe suchte*
    Daran mußte ich eben denken beim Lesen Deiner feinen Worte, lieber Helmut.
    Herzlichst, Bruni

  8. Helmut:

    Liebe Anna-Lena,

    Mein “Evangelium” war am ehesten gedacht als Ermunterung, das Paradieshaftige in unserer Welt der bösen Realität des Zerstörens entgegenzusetzen.

    Danke und ganz liebe Grüße
    Helmut

  9. Helmut:

    Liebe Gabriele,

    Ganz lieben Dank für Dein großes Lob. Ich bin beglückt.

    Ganz herzliche Grüße
    Helmut

  10. Helmut:

    Lieber Petros,

    Paradiesisches scheint in unserem Leben doch immer wieder durch, nicht wahr?

    Danke und recht herzliche Grüße
    Helmut

    PS (wichtig!): Siehe auch meine Antwort unter “Frühling hat begonnen”!!!

  11. Helmut:

    Liebe Brigitte,

    Du gibst meiner Absicht zu zeigen, dass paradiesisches Klingen immer wieder zu merken ist, völlig Recht, indem Du vom “singenden Morgen” sprichst! Vielen ‘Dank dafür

    und ganz liebe Grüße
    Helmut

  12. Helmut:

    Liebe Bruni,

    Assoziationen beim Lesen sind die Würze der Aufnahme des Textes. Danke, dass Du sie mitgeteilt hast.

    Ganz herzliche Grüße
    Helmut

  13. silberperlen/bmh:

    Worte

    Stumm stehe ich
    und lausche
    auf den Klang
    der Stille
    zwischen ihnen. (Deinen Worten)

    bmh 1990

    Dein Gedicht erinnert mich an dieses von mir.
    Es war wie eine Erfahrung damals (im vorigen Jahrhundert.
    Der Ton Deines Gedichtes lässt mich annehmen, dass es Dir beim Schreiben genau so ergangen ist.

    Herzlich
    Barbara

  14. Helmut:

    Ja, liebe Barbara, passt sehr gut zusammen! Faszinierend, wie Du das so knapp auszudrücken im Stande warst!

    Ganz liebe Grüße
    Helmut

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