Alleine vor dem Deich

Gespeichert unter: Neue Maier-Lyrik — 27. August 2019 @ 14:50

Alleine vor dem Deich,
das Meer vor mir
mit seinem Strand.

Ich sitze an einem Tisch
mit vier Stühlen,
kommt noch ein fünfter hinzu?

Das Wasser der Elbe
ist nicht weit.
Rechts auf dem großen Schiff
zwei Riesenleute.
(So sehe ich sie;
noch sind meine Augen nicht operiert.)

Ich bin glücklich.
Meine Frau sitzt inzwischen
schon bei mir.
Und drei weitere kommen auch noch.
Den fehlenden Stuhl kriegen wir leicht.

6 Kommentare »

  1. Quer:

    Wie schön, wenn sich der Tisch mit Leben füllt.
    Aber auch die Augenblicke allein sind wichtig und erfüllend.
    Lieben Gruss,
    Brigitte

  2. Helmut:

    Liebe Brigitte,

    wie schön hast Du den Zwiespalt ausgedrückt: beides hat ja seine Berechtigung!

    Liebe Grüße
    Helmut

  3. Syntaxia:

    Die Sicht auf die Dinge, die Perspektive und unsere Sehkraft…so viel in deinen (Lebens)zeilen.

    Liebe Grüße,
    Syntaxia

    (Die sich trotz starker Sehschwäche
    auch noch nicht hat operieren lassen
    am grauen Star)

  4. Helmut:

    Danke für diese schöne Replik, liebe Sy<ntaxia! Sie hat mich sehr gefreut!

    Liebe Grüße
    Helmut

  5. bruni8wortbehagen:

    *lächel*,man hört es Deinen Worten an, lieber Helmut, Du bist zufrieden und froh mit Deiner Familie und Deinen Freunden.
    Alles ist gut, wie es ist.

    Ganz herzlich, Bruni

  6. Helmut:

    Danke sehr, Liebe Bruni! Es ist allerdings immer nur e i n Teil der Familie. Das macht Mühe, wenn sie auf die ganze Republik verteilot sind.

    Liebe Grüße
    Helmut

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