Archiv fürNovember, 2019

Posted:Sonntag, November 24th, 2019 @ 11:52 in Neue Maier-Lyrik
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Unterwegs

Der Blick gebannt auf die Wälder und Auen gerichtet.
Ein Lichtpunkt nach dem andern!
Immer wieder neu!
Immer wieder bestätigend:
Stetig immer und immer wieder:
Die Goldbäume und -bäumchen und -sträucher!
Ich kann es kaum fassen:
Es ist Ende November, nicht Anfang des Herbstes.
Goldbäume allüberall!
Lichtpunkte! Helle Punkte der Erkenntnis:
Bald kommt der neue Schnee auch ins Flachland!
Aber noch stehen sie da,
stehen so zahleich, [...]

Posted:Samstag, November 16th, 2019 @ 11:27 in Neue Maier-Lyrik
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Plitvice-Zauber

Einfach nur Wegwartenzeit war’s.
Den blauen Strahlenstern trug das Kind
munter und leicht durch den heiteren Tag..
Noch ahnte ich nichts
vom Plitvice-Zauber.
Alpenveilchen – nicht die im Topf -
begleiteten ihn.
Eins waren Ruhe und eilendes Stürzen;
Stille ja – und dann brausendes Getöse,
Höhe und Tiefe, das Oben und Unten.
Was kommt woher und
ach, wohin fließt es weiter?
Spiegelndes Himmelblau
und Wolkenbilder
und unverkennbar
ein Mörikesches Blaugrün.
Wirklich: [...]

Posted:Donnerstag, November 14th, 2019 @ 4:24 in Neue Maier-Lyrik
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Vom Wechselspiel des Lächelns

Ich lächle.
Ich lächle vielleicht noch mal.
Merkt sie es?
Vielleicht ist sie ja in Gedanken
ganz woanders.
Lächle ich noch ein drittes Mal?
Vielleicht merkt sie es
jetzt.

Posted:Freitag, November 8th, 2019 @ 1:25 in Neue Maier-Lyrik
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Stiller Herbst

Gehn wir hinein,
in den stillen Herbst.
Lasst uns ihn gern genießen!
Er weist schon Richtung Winter,
November heißt sein Namen;
er will mit Regen und mit Dunkelheit
uns Ruhe geben. Amen.
Er will uns Kraft und Muße schenken,
an nichts mehr als an Frieden denken
uns lassen, der die Seele füllt
und ganz erholt die Winterstürme dulden
uns lässt, die uns
aufs Frühjahr wieder zugehn machen.
Ach, [...]

Posted:Dienstag, November 5th, 2019 @ 10:46 in Neue Maier-Lyrik
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Herbstabend im November

Hier und da noch Sonnenschein
auf den Dächern des Dorfes.
Auch der Giebel des Pfarrhauses
ist noch von Sonnenschein bedacht.
Der Goldbaum in der Mitte von Aichelberg,
sonnenbestrahlt wirkt er noch goldener.
Blau ist der Himmel noch;
bald ist schon Nacht!
Der Großvater mit seinem Enkel
am Griff des Regenschirms,
noch hat er ihn in der Hand;
als er ihm entschwindet,
hat ihn die Oma geschnappt.
Kurz entschlossen
hält [...]