Stiller Herbst

Gespeichert unter: Neue Maier-Lyrik — 8. November 2019 @ 13:25

Gehn wir hinein,
in den stillen Herbst.
Lasst uns ihn gern genießen!

Er weist schon Richtung Winter,
November heißt sein Namen;
er will mit Regen und mit Dunkelheit
uns Ruhe geben. Amen.

Er will uns Kraft und Muße schenken,
an nichts mehr als an Frieden denken
uns lassen, der die Seele füllt
und ganz erholt die Winterstürme dulden
uns lässt, die uns
aufs Frühjahr wieder zugehn machen.
Ach, dafür danken wir und können lachen!

18 Kommentare »

  1. Edith Hornauer:

    Du, lieber Helmut, zeigst uns ein Novemberbild, welches gar nicht so grau oder gar duster daher kommt. Manche mögen seine Dunkelstunden nicht.Wozu gibt es Licht, Lichter. Also ich mache es uns immer gemütlich bei Kerzenschein, am Kaminfeuer.
    Dieser Monat hat seine gute Berechtigung.

    Danke für dieses Gedicht.
    Herzlichst, Edith

  2. gabriele pflug:

    mit deinen zeilen im ohr gehe ich sehr gerne in den herbst!
    liebe grüße
    gabriele

  3. Syntaxia:

    Still, friedvoll, mehr braucht es nicht!
    Ebenso klingen deine Verse!

    Liebe Grüße,
    Syntaxia

  4. Quer:

    Ja, die Geduld, die Dankbarkeit und der Humor im Herbst zahlen sich aus im nächsten Frühling.
    Frohen Gruss in die dunkler werdenden Tage,
    Brigitte

  5. Γιάννης Πολιτόπουλος:

    “Gehn wir hinein,
    in den stillen Herbst.
    Lasst uns ihn gern genießen!”

    But your poem is the light of Spring.
    Very poetic blog.

  6. Helmut:

    Liebe Edith,

    Dunkelstunden sind schön! Aber warum sie nicht mit Kerzen schmücken? Das widerspricht sich doch nicht!

    Liebe Grüße
    Helmut

  7. Helmut:

    Liebe Gabriele,

    Vielen Dank für Deine Antwort! Schön, wenn mein Gedicht Dir die Angst vor dem Winter nimmt. Ich gebe ja zu, dass wir es uns immer noch ganz schön warm machen in unseren geheiztren Stuben. Vieloleicht wird das ja noch ganz anders!

    Liebe Grüße
    Helmut

  8. Helmut:

    Liebe Syntaxia,

    “Still, friedvoll, mehr braucht es nicht!” Ja, so ist es! Da hast Du vollkommen Recht!

    Liebe Grüße
    Helmut

  9. Helmut:

    Liebe Brigitte,

    Ja, im Frühjahr denken wir dann anders. Da geht es wieder los! Vielen Dank für Deinen guten Wunsch für die dunkleren Tage!

    Liebe Grüße
    Helmut

  10. Helmut:

    Lieber russischer Freund - oder woher auch immer: Thank you for your good reply für my poem as “the light of Spring!”

    Liebe Grüße
    Helmut

  11. Edith Hornauer:

    Lieber Helmut,
    ganz sicher hast du bei mir falsch gelesen, ich schrieb, dass ich mit Kerzen schmücke, lächel…
    Egal, wie auch immer, Lichter müssen sein.
    LG; Edith

  12. Helmut:

    Dagegen spricht n i c h t s !

    Gruß
    Helmut

  13. bruni8wortbehagen:

    Wie schön ist er,
    Dein stiller Herbst, lieber Helmut

    Liebe Grüße von Brun

  14. Helmut:

    Liebe Bruni,

    Vielen Dank!

    Liebe Grüße
    Helmut

  15. Anna-Lena:

    Ich mag den Herbst mit all seinen Facetten. Er ist für uns Menschen und die Mutter Natur so wichtig, zu entschleunigen und uns unseren Gedanken und Gefühlen hinzugeben.

    Und bald ist Weihnachten und die tage werden wieder länger und heller …

    Komm gut durch den Herbst und sei herzlich gegrüßt,
    Anna-Lena

  16. Helmut:

    Vielen Dank für die guten Einsichten, liebe Anna-Lena! Sie haben mich sehr gefreut! Danke auch für den guten Herbstwunsch!

    Liebe Grüße
    Helmut

  17. Bea:

    Hui - das ist sehr schön! Da kann ich sehr gut mitgehen! Heuer sind wir alle inspiriert richtig gute Herbstlyrik zu schreiben!

  18. Helmut:

    Ja, gut ist es, so einen Morgen zu finden, der so gut tut!

    Danke, liebe Bea, und liebe Grüße
    Helmut

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