Aphorismus 1/12
Wer Ordnung in sich selber hat, darf ruhig etwas Chaos um sich verbreiten. Das zu ordnen braucht es nur, wenn es zu übermannen droht.
Wer Ordnung in sich selber hat, darf ruhig etwas Chaos um sich verbreiten. Das zu ordnen braucht es nur, wenn es zu übermannen droht.
Die Harmonie gibt’s nur im Prinzip, im statistischen Durchschnitt, außer wir finden sie in der Polarität.
Wer nicht trauern kann
über Unrecht,
zementiert es.
Einen Anstecker zu tragen soll ansteckend sein.
Manche Leute bewundern die,
die viele Worte machen können,
aber nichts sagen außer sie hätten Recht.
*ein aphoristischer28er: http://www.maierlyrik.de/blog/der-dreizeiler-mit-dem-namen-achtundzwanziger/
Die Bereitschaft in einer Demokratie Verantwortung zu übernehmen muss immer gekoppelt sein an die Bereitschaft sich denen gegenüber, für die man Verantwortung übernehmen will oder übernimmt, zu verantworten. Sonst ist sie undemokratisch.
Das bedeutet, dass ein Verantwortung tragender demokratischer Mensch bereit sein muss sich wahrhaftig in Frage stellen zu lassen.
Aphoristisch ausgedrückt heißt das:
Verantwortung zu übernehmen [...]
Sowohl honorige Politiker als auch mafiöse Honoratioren sind auf “bestechende” Argumente angewiesen.
Manches wirkt heftig und schnell - und das nur für kurze Zeit. Anderes braucht länger, wirkt aber nachhaltiger.
Mein Kommentar zu “Aufgewühlt” ( http://utatravel.wordpress.com/2011/08/26/aufgewuhlt/ ) von Uta ( http://utatravel.wordpress.com/ )
Im Bermudadreieck verschwinden Dinge; im Sommerloch tauchen sie offenbar wieder auf.
Wenn politischer Streit von der Öffentlichkeit als schlimmer eingeschätzt wird als eine falsche Entscheidung der Regierenden, ist die Demokratie in höchster Gefahr.