Archiv für die Kategorie 'Deutsche Dreizeiler' 

Posted:Samstag, Dezember 13th, 2014 @ 11:16 in Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik
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Ein neuer Achtundzwanziger

Sonnwendezeit*
Illuminiertes Baumgeäst,
sternenbesetzt auf dem Weihnachtsmarkt.
Stimmungsvolle Feier der dunkelsten Zeit.
*ein Achtundzwanziger

Posted:Freitag, November 28th, 2014 @ 5:27 in Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik
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Defizit*

So viele Fragen sind noch da.
Auf Antworten muss ich verzichten.
Bin ich noch nicht bereit für das Erkennen?
*ein Achtundzwanziger
(Wer’s noch nicht weiß, was ich einen
“Achtundzwanziger” nenne, kann es hier erfahren:
http://www.maierlyrik.de/blog/der-dreizeiler-mit-dem-namen-achtundzwanziger/)

Posted:Montag, November 17th, 2014 @ 3:21 in Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik
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Zeichen der Erderwärmung?*

Der Herbst zeigt heuer
seine gelbe Periode
spät im November.
*Haikuartig

Posted:Donnerstag, November 13th, 2014 @ 12:15 in Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik
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Herbstdekor*

Auf dem nebelnassen Asphalt
bunte Herbstblätter wie hingeklebt.
Die gelben Ginkgoblätter leuchten heraus.
*ein Achtundzwanziger

Posted:Dienstag, Oktober 14th, 2014 @ 5:15 in Deutsche Dreizeiler
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Drei mal drei

Nicht einen Herbst nur
hat ein erfülltes Leben.
Oft Platz hat Güld’nes.
Banales hüllt der Nebel ein.
Süßes Reifes verwöhnt die Zunge.
Und niemals stirbt die Frage nach dem Ende.
Erst unerbittlich stellt dann der Winter sie.
Doch ihm ist ganz nah Erneu’rung erst.
Das Ziel dabei: der süße Herbst.

Posted:Mittwoch, Oktober 8th, 2014 @ 5:43 in Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik
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Unvergleichlich?

Habe ich, ach, nicht den Fimmel
beim Starenschwarm am Schurwaldhimmel
Frühjahr und Herbst mitunter zu verwechseln?

Posted:Freitag, September 19th, 2014 @ 12:18 in Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik
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Reminiszenz*

Uralte Märchen ranken sich
um das Schlösschen am Millstätter See.
Und der Wolkenhimmel erzählt von ihnen.
*ein Achtundzwanziger

Posted:Samstag, August 30th, 2014 @ 4:14 in Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik
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Stimmig*

Von unten her efeuumrankt
die Wegwartenkerze solitär.
Zwischen den Fingern gerochen: Fenchelduft.
*ein Achtundzwanziger

Posted:Montag, Juli 7th, 2014 @ 12:01 in Allgemein, Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik
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Schwäbisches Haiku

Isch’s Wädder so schee,
wia’s geschdern gwea isch, noh hoißt’s:
Ha, jetzt nix wia naus!
Das schöne Wetter haben wir uns bewahrt, indem wir nach Oberfranken gefahren sind, wo wir auf der Klosterwiese vor Kloster Banz „Songs an einem Sommer(nachmittag bzw.)abend unter vielen anderen mit Bodo Wartke, Reinhard Mey, Hannes Wader und Konstantin Wecker angehört haben – ein [...]

Posted:Dienstag, Juni 17th, 2014 @ 9:20 in Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik
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Am nördlichsten Strand Deutschlands

Am Ellenbogen
anbrandendes Gewoge
rund um die Ecke
parallel zum Strand geführt
wie eine Mündungsströmung.