Archiv für die Kategorie 'Deutsche Dreizeiler' 

Posted:Samstag, Juli 29th, 2017 @ 10:46 in Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik
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Sonnenblumen*

Sonnenblumen in der Stube
in der Vase steckend vorm Fenster.
Draußen explodiert die völlige Natur.
*ein Achtundzwanziger

Posted:Samstag, Juli 22nd, 2017 @ 4:34 in Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik
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Das eine tun …*

Den Widrigkeiten des Lebens
tanzend in die Parade fahren.
Den Köstlichkeiten tanzend Ehre geben.
*ein Achtundzwanziger

Posted:Samstag, Juli 8th, 2017 @ 4:09 in Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik
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Atomwaffenverbots-Vertrag*

Gut, dass so Unmoralisches
wie die Atomwaffen nun endlich
verbindlich illegitim geheißen wird.
*ein Achtundzwanziger

Posted:Samstag, Juni 24th, 2017 @ 10:34 in Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik
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Vom Ende der Ruhe*

Ein Schweigen dauert nicht ewig.
Oft bricht ein Vulkan ganz jählings aus.
Trotzdem sollten zu lange wir nicht zögern.
*ein Achtundzwanziger

Posted:Donnerstag, Juni 22nd, 2017 @ 3:17 in Deutsche Dreizeiler, Gastlyrik, Neue Maier-Lyrik
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Auch*

Zur Schönheit der Welt gehört auch,
dass es den Menschen gegeben ist,
gegen das hässliche Unrecht aufzustehn.
*ein Achtundzwanziger
Edith Hornauer hat dazu ein wirklich passendes Gedicht geschrieben:
Warum nur warten wir immer,
dass die Leute, die uns beherrschen,
endlich weniger werden auf Erden?
Warum lügen wir uns die Zukunft
rosig, rund, kunterbunt?
Warum lassen wir zu, dass wir uns
selbst zerfleischen mit Dingen,
die uns so [...]

Posted:Mittwoch, Juni 21st, 2017 @ 1:32 in Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik
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Ahnungslos*

Wie weit denn nach Osten gehen
müssen schließlich wir Ahnungslosen,
um endlich Orientierung zu finden?
*ein Achtundzwanziger

Posted:Freitag, Mai 26th, 2017 @ 11:33 in Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik
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Ein Abend in der Provence*

Mit metallenem Himmelblau
schleicht leis sich in den Tag der Abend
und lässt ihn ruhig ausklingen bis zur Nacht.
*ein Achtundzwanziger

Posted:Dienstag, Mai 23rd, 2017 @ 8:50 in Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik
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Provence*

Täglich wechselnder Metallglanz
am Westhimmel in der Provence.
Wie viele Winde kannte denn der Daudet?
*ein Achtundzwanziger

Posted:Dienstag, April 18th, 2017 @ 6:03 in Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik
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Malerisch

Heut’ malerische Schneeflocken,
die mit Regentropfen vermischt sind
und nicht mehr ernst genommnen werden müssen.
*ein Achtundzwanziger

Posted:Sonntag, März 12th, 2017 @ 10:10 in Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik
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Unglaublich*

Unglaublich, die Kraft des Lebens:
Es ist nicht nötig dran zu glauben.
Sie ist ganz einfach da und wirkt beständig.
*ein Achtundzwanziger