Archiv für die Kategorie 'Neue Maier-Lyrik' 

Posted:Dienstag, August 25th, 2015 @ 12:56 in Allgemein, Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik
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Kurze Unterbrechung: Fluchtpunkt*

Es kann nicht mehr funktionieren:
Die Trennung zwischen unsrem Leben
und dem aller anderen auf unsrer Welt.
*ein Achtundzwanziger (einen Gedanken von Joost Lagendijk in der taz vom 25.8. aufgreifend)

Posted:Samstag, August 22nd, 2015 @ 6:48 in Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik
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Denkanstoß (Kommentargedicht zu https://naturinsilben.wordpress.com/2015/08/21/himmelsromantik/)

Yin und Yang
(ein Achtundzwanziger)
In Gegensätzen bestehen,
die sich ergänzen, nicht vernichten,
das lässt uns wahrhaftige Ganzheit spüren.

Posted:Donnerstag, August 20th, 2015 @ 5:15 in Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik
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Aha!

Blühender Widerstand einer Sonnenblume
(ein Achtundzwanziger)
Sie trotzt allen Widrigkeiten:
„Abgeknickter Stengel? Kein Problem!
Wenn ich zum Blühen kommen will, dann tu ich’s!“

Posted:Dienstag, August 18th, 2015 @ 10:47 in Neue Maier-Lyrik
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Staffa als Ossian-Traum erlebt

Von Delfinen begleitet
führte das Boot uns
zu Fingals Höhle,
die das Meer in die Insel
aus Basaltsäulen erstellt
gefressen hat, die wiederum
das Echo freigab,
das Mendelssohn Bartholdy
in die Hebriden-Ouvertüre gebannt hat.
Weiter ab brüteten die Papagaien-Taucher
an den Klippen und boten ein köstliches Bild
allen Betrachtenden, welche das Schauspiel
aufs vorzüglichste entzückt dort genossen:
Die Farben der Schnäbel, sie leuchteten bunt
und gaben ein [...]

Posted:Dienstag, August 18th, 2015 @ 2:05 in Janka-Sammlung, Neue Maier-Lyrik
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Tröstung*

Wird die Kerze nicht mehr gebraucht,
was macht’s, erlöscht der glimmende Docht?
Tageslicht erstrahlt doch so hell wie noch nie!
Aber wie rührt’s, wenn es dann plötzlich erklingt
wie am Vorabend noch: He did it his way!
*ein Janka

Posted:Sonntag, August 16th, 2015 @ 6:43 in Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik
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Rettung*

Ich erinnere mich an sie,
die inwendigen Rettungskräfte.
Sie warten ja nur darauf, mir zu helfen.
*ein Achtundzwanziger

Posted:Freitag, August 14th, 2015 @ 6:54 in Neue Maier-Lyrik
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Harlech

Die Burg sah ich gerne
von weit oben im Hinterland:
mir zu Füßen,
mit Mäuerchen im Vordergrund,
welche hier Hecken ersetzen
oder gar Zäune,
oder ich sah sie vom Dünenrand:
oben ein Ziel,
zu erstreben
Owain Glyndwr im Gefühl.
Men of Harlech
in the hollow;
Merched, unbekannt den Fremden,
wohl zu erinnern.
Dass das Meer einst
bis an den Rocksaum euch reichte,
eines der vergessenen Mirakel
dieser Schicksalsstadt.
In weitläufigen Dünen:
Schmale Sandpfade führen [...]

Posted:Mittwoch, August 12th, 2015 @ 10:42 in Neue Maier-Lyrik
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Amaurot

Avalon, du hattest es besser.
Was du hinterlassen, das klingt für uns kesser
als was wir erdulden
mit Schuld und mit Schulden.
Da galt noch, Gerechtigkeit wird sicher siegen.
Wo woll’n wir denn heute
diese Gewissheit herkriegen?
Oh, Leute!
So lasset uns doch zu unseren Zeiten
alles dafür tun, dass in fernen, in weiten
Zukunftsgefilden
sich entsprechende Sagen bilden,
die künden von einem wohl besseren Land,
wo man [...]

Posted:Dienstag, August 11th, 2015 @ 10:32 in Janka-Sammlung, Neue Maier-Lyrik
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Abschied*

Ist es ein Abschied für immer?
Weiß leuchten die Klippen von Dover.
Da und dort verdunkelt sich schon die Küste.
Dabei ist ja noch heller Tag.
Ich weiß es: Abschied ist immer.
*ein Janka

Posted:Montag, August 10th, 2015 @ 11:02 in Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik
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Bereit zur Rückkehr*

(nach noch einer Unterbrechung wieder Fortsetzung der britischen Serie:)
Die Singdrossel begleitet mich
auf dem Weg aus der Ferne zurück.
Dort schreibe ich dann Erinnerungslieder.
*ein Achtundzwanziger