Eintauchen*
Rosenstockmelodie. Dazu
Gehört auch das Summen der Hummel.
Sphärenklang: Eintauchen in die Blütenpracht.
*ein Achtundzwanziger
Rosenstockmelodie. Dazu
Gehört auch das Summen der Hummel.
Sphärenklang: Eintauchen in die Blütenpracht.
*ein Achtundzwanziger
In der Arztpraxis
an der Wartezimmerwand
weit im Binnenland:
die weite Wasserfläche
mit zwei Schiffen im Hafen.
Schwarz auf Weiß das Band
um den neuen Sonnenhut.
Noch ist er ganz rein.
Bürgerrechte überbordend,
schon ihre Verteidigung störe,
in Stuttgart, in Frankfurt, auf dem Taksim-Platz.
*ein Achtundzwanziger
Ich verstehe die Sprache nicht
(hier im Süden Frankreichs) der Tauben.
Ist’s Gegurre? Ist’s blanke Rivalität?
*ein Achtundzwanziger
Nächste Woche lieg ich an der Küste,
wo ich schon mal die Liebste küsste.
Ond wirglich geit’s do Sonnaschai;
No isch as endlich richdich schai.
Der Mann von der Bergwacht,
der träumt seinen Wach-Traum:
Säß er doch in Mallorca
und nicht in dem Wacht-Raum.
Er veschbert jezz/d Roggabrot.
Zom Glick isch’s koi drogga Brot.
Der Lyrikprofessor fand das Gedichtchen so nett:
Eine Studentin schrieb ihm ein Sonett.
Nun endlich bin ich mal wieder
(und singe die entsprechenden Lieder)
wie damals bei Brandt
hier in diesem Land
bei der Mehrheit gelandet,
von der Begeisterung schon umbrandet:
Glaub ich dem STERN
(und das tu ich gern),
bin ich bei den 63 Prozent
als einer, der sich dazu bekennt:
Nicht Bayern wer’n siegen;
Nein, den Pokal sollen kriegen
die Dortmunder Recken;
danach sollen die sich wohl strecken!
Für manche ist’s ein Paradieschen;
und sind es nur ein paar Radieschen.