Archiv für die Kategorie 'Neue Maier-Lyrik' 

Posted:Dienstag, September 30th, 2014 @ 11:54 in Allgemein, Kunterbuntes, Neue Maier-Lyrik
Keine Kommentare »

Erörterungsverfahren zur Planfeststellung (erst!!!) des Filderabschnitts von S 21 am 29. September 2014

Es war mal’n Ingenieur von der Bahn,
der lebte ganz fest in dem Wahn,
nichts erklären zu müssen
außer Gedankenergüssen;
die „einfache Masse“ zog ihm den Zahn.

Posted:Samstag, September 27th, 2014 @ 5:52 in Neue Maier-Lyrik
12 Kommentare »

Politiker wie Kretschmann, Obama usw.

Sie regierten nicht,
sagen sie,
im luftleeren Raum;
aber welche Luft
atmen sie denn?
Es sei keine ideologische Luft,
sagen sie;
aber sie handeln,
als wäre sie
ohne Ideale.
Haben wir sie denn
dafür gewählt?

Posted:Mittwoch, September 24th, 2014 @ 10:32 in Kunterbuntes, Neue Maier-Lyrik
5 Kommentare »

Ansichtskartentext II - ein Limerick

Heut sind wir in Wangen.
Da bleibe man hangen
sagt der Spruch in der Stadt
(Jo, wat is dann dat?).
Uns hat sie noch nicht eingefangen.

Posted:Dienstag, September 23rd, 2014 @ 9:04 in Kunterbuntes, Neue Maier-Lyrik
3 Kommentare »

Ansichtskartentext

Noi siamo a Roma
und riechen das volle Aroma
von ich weiß nicht recht was.
Doch macht es uns Spaß!

Posted:Freitag, September 19th, 2014 @ 12:35 in Neue Maier-Lyrik
7 Kommentare »

Neiigierig

Draußa war an Radau.
Do han i mei Lesebrill’ radau
ond han guckat,
was d’se hen gruckat.

Posted:Freitag, September 19th, 2014 @ 12:18 in Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik
4 Kommentare »

Reminiszenz*

Uralte Märchen ranken sich
um das Schlösschen am Millstätter See.
Und der Wolkenhimmel erzählt von ihnen.
*ein Achtundzwanziger

Posted:Freitag, September 5th, 2014 @ 11:51 in Neue Maier-Lyrik
2 Kommentare »

Der Weg

Oft genug müssen wir’s singen,
Solang wir’s noch dürfen diese Zeit,
weil sie glauben, mit dieser Erlaubnis nun,
dass sie uns endlich gebracht haben zum Ruhn.
Nein, die Diktatur übt nicht nur noch.
Sie lebt, wie sie nur leben kann.
Unwissentlich lassen sie uns doch
zu protestieren noch ein Schlupfloch.
Das Wasser sucht sich immer nen Weg.
Unser Zorn wird bestimmt ihn auch finden.

Posted:Sonntag, August 31st, 2014 @ 3:14 in Neue Maier-Lyrik
Keine Kommentare »

Donauzivilisation

Im klaren Wasser des Goldbachs:
Neu erscheint „le temps de cerises“.
Uralten Ursprung erahne ich heute.
Nah ist hier Turda und nicht weit die Donau.
Hier war bereits gut Kirschen essen
vor über sechstausend Jahren.
Zauberhand führt mich hinüber
in die Zeit, als das Kupfer glänzte
erstmals in der Hochkultur Alteuropas.
Salvati Rosia Montana.
Hindert Europa nicht endlich doch
Sprengungen wie auch Zyanidvergiftung?

Posted:Samstag, August 30th, 2014 @ 4:14 in Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik
5 Kommentare »

Stimmig*

Von unten her efeuumrankt
die Wegwartenkerze solitär.
Zwischen den Fingern gerochen: Fenchelduft.
*ein Achtundzwanziger

Posted:Sonntag, August 3rd, 2014 @ 3:14 in Neue Maier-Lyrik
2 Kommentare »

Freie Presse

Es gäbe keine Mamageis.
Es gäb’ nur die Papa-Variante.
Das ist genau das, was ich weiß.
Ob das der Pressezar auch kannte?
Ach, jedenfalls lässt er gern plappern.
Das ist durch Pressefreiheit ja gedeckt:
Er hält so manche Redaktion zum Affen.
Wer da nicht spurt, gilt ihm als Laffen.
Und so wem wird dann zugesteckt,
was nötig ist, um Menschen-Meinung frech zu kapern.
Und ihr, [...]