Archiv für die Kategorie 'Theorie der Lyrik' 

Posted:Mittwoch, August 26th, 2015 @ 5:47 in Allgemein, Theorie der Lyrik
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Noch eine Unterbrechung: Kommentar zu der Flüchtlings-Situation in Europa aus der Sicht der Theorie der Lyrik

In dem taz-Kommentar mit dem Titel “Europa schottet sich ab” von Daniel Bax las ich heute (am 26.8.2015), dass der Konkurrent des französischen Präsidenten Hollande, Expräsident Nicolas Sarkozy, die Flüchtlingsströme kürzlich mit einem Rohrbruch verglichen habe. Da ginge es ja auch darum, das Wasser zu stoppen, statt es gleichmäßig in der Wohnung zu verteilen. Das [...]

Posted:Samstag, August 1st, 2015 @ 2:15 in Aphorismen, Deutsche Dreizeiler, Theorie der Lyrik
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Aphorismus 12/15

Lieber im Dreizeiler die Silben zählen als zu einsilbig sein.

Posted:Dienstag, Mai 12th, 2015 @ 12:54 in Aphorismen, Theorie der Lyrik
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Aphorismus 9/15

Eine Metapher muss nicht auf den ersten Blick als solche erkennbar sein. Manchmal genügt die Nennung im Kontext eines Gedichts.

Posted:Samstag, Mai 2nd, 2015 @ 2:02 in Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik, Theorie der Lyrik
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Aphoristischer Achtundzwanziger

Man kann mit ihnen erschlagen:
mit überreichlichen Metaphern
oder zu Tode langweilen mitunter.

Posted:Dienstag, April 7th, 2015 @ 12:28 in Theorie der Lyrik
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Die Natur und die Natur des Künstler*innen-Daseins (auch dessen von Lyriker*innen)

Vielleicht spricht uns die Natur - zum Beispiel jetzt in der Osterzeit in Form der Narzissen - deshalb so stark an, weil ihre so oft in Schönheit erscheinende Selbst-Identifikation so unhinterfragt daherkommt, während unser Narzissmus sich ständig mit dem Vorwurf auseinandersetzen muss, dass er krankhaft sei oder mindestens sein könne. Aber was wäre ein [...]

Posted:Montag, Januar 19th, 2015 @ 11:07 in Allgemein, Theorie der Lyrik
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Schluss mit Gedichten im Unterricht?

In Spiegel ONLINE vom Sonntag, 18.01.2015 – 12:55 Uhr (http://www.spiegel.de/schulspiegel/pressekompass-zu-schulkritik-via-twitter-von-naina-a-1013571.html) wird auf die Frage eingegangen, ob es nicht besser sei, in der Schule Mietrecht und Versicherungskunde zu lernen - statt Geschichte und Lyrik. Die Schülerin Naina hatte via Twitter eine entsprechende Debatte losgetreten.
Ich fürchte, dass bei mehr Gewicht auf Steuer-, Miet- oder Versicherungsrecht im [...]

Posted:Montag, Januar 12th, 2015 @ 12:28 in Allgemein, Theorie der Lyrik
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Notwendigkeit einer Selbstrezension

Auf Grund verschiedener Kommentierungen (sogar meiner eigenen ) an verschiedenen Stellen bin ich zu dem Schluss gekommen, meinen Beitrag “Wider die Gefahr (gegen die wirkliche)” selber rezensieren zu müssen:
Mein Text scheint nicht das Gelbe vom Ei zu sein. Das hängt vielleicht einerseits damit zusammen, dass sein Erscheinen so kurz nach dem schrecklichen Attentat auf [...]

Posted:Donnerstag, Dezember 11th, 2014 @ 4:20 in Theorie der Lyrik
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Weitere Überlegungen

zum Aphorismus 5/14
Gespeichert unter: Aphorismen — 3. Dezember 2014 :
Wer nicht gerne das Zeitlos zieht, hat es gerne zeitlos.:
Da es sich in diesem Satz eindeutig um ein Wortspiel handelt, könnte durchaus bezweifelt werden, ob es sich dabei wirklich um einen Aphorismus handelt. Das Zeitlos (wenn ich dieses Wort prägen darf; es steht ja nicht im [...]

Posted:Samstag, November 29th, 2014 @ 5:48 in Theorie der Lyrik
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Versuch einer (teilweisen) Selbstrezension

Im Kommentar zu dem Beitrag “Spätherbst”* hat mir Monika Meise eine schwierige Aufgabe zum Text gestellt - mit der Frage: Was bedeutet (hier) “hexenmäßig”? Ich habe darauf folgendermaßen geantwortet:
Ich meine, manches ergibt sich aus dem Text:
Zerzupft ist die Hexenmütze, keck lugt sie hervor - und das hinter dem
Pfarrhausdach, gewärtig des hässlichen Erbes der Kirche(n), das [...]

Posted:Sonntag, April 20th, 2014 @ 12:01 in Allgemein, Deutsche Dreizeiler, Janka-Sammlung, Theorie der Lyrik
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Achtundzwanziger und Janka

Auf facebook habe ich versprochen, dass hier heute geklärt wird, was ein Janka ist. Dazu muss ich auch erklären, was ein Achtundzwanziger ist. Deshalb hier für beides jeweils auch e i n Beispiel:
1. Der Achtundzwanziger
Ein Achtundzwanziger ist ein Dreizeiler wie ein Haiku oder ein Senryu. Er hat aber nicht nur siebzehn Silben [...]