Einen spektakulären Tusch
gibt die kaum erschienene Schöne.
Nicht zu viel verspricht sie,
nichts weniger
als den Tag der Tat.
Ergötzung als Kraftschub bietet sie
den der Nacht früh Entstiegenen.

Die Melancholie dieser Nacht
steigert sie in Melodramatik.
Sie zieht die Fäden.
Sie führt Regie.
Ist nicht dienstbar dem Mond,
noch der Sonne.

Die himmlische Schöne selber
lässt klingen den Dreiklang,
den von Rosee dominierten.
Die blauschwarzen Berge,
die glühenden Wolkenschimmer,
das platinprangende Goldrot
des Himmelsblaus:
Sie scheint diese Komposition
für Ewigkeiten zu bannen.
Und ist doch so flüchtig,
entwindet sich ungesehen
dem haschenden Zugriff.

Oh Tochter der Theia,
Du teure; für immer
bildest den Hintergrund Du
unsrer Seele.

Eos, aurora, aurore, dawn of day,
Morgenröte,
Du köstliche Perle.