Lyrisches von Helmut Maier

Monat: Juli 2010 (Seite 1 von 3)

30. Juli 2010

Mit dem Button am Jacket:
„Ostermarsch 2010“
keine Erlaubnis
den größeren Teil
des Stuttgarter Schlossplatzes
zu betreten,
da, wo ganz hinten
im Schlosshof
diejenigen sich trafen,
deren Eid nicht mein Eid war,
aber vielleicht Mein-Eid?

Öffentlich nannten sie
dieses Gelöbnis
dort;

aber gut abgeschirmt
war es doch.*

*Allerdings musste Mappus (der an der Gelöbnisfeier teilnahm) sich und die Soldaten durch Polizisten aus Rheinland-Pfalz und Hessen schützen lassen – warum wohl?
(Herzog Eberhard im Bart seinerzeit konnte sich rühmen, sein Haupt in jedes Untertanen Schoß betten zu können)

Paul Spingers lyrischer Kommentar lautet wie folgt:

Sie geloben
Da zu toben,
Wo sie ohne eignen Willen,
Ganz klammheimlich und im Stillen,
Hingeschoben.

Arme junge Männer!

Und Petros untersucht die Möglichkeiten der Anagramme:

GELOEBNIS…

OB SIEGELN
OB GEISELN
SO NEBELIG

LOBE SINGE
BIS GEN OEL
LOBEN SIEG

BLEI SO ENG

Barbara (ahora) kommentiert so:

Auf dem Schlosshof angetreten,
hört man sie dazu noch beten
für Gott und Vaterland.

Wer steht noch hinter all dem Leid,
das uns der Krieg beschert.
Ist dieser antiquierte Eid
denn noch etwas wert?

Beruhigungspille mit Nebenwirkungen

„Chemtrails“ seien „völlig aus der Luft gegriffen“, fasst der Redakteur seine „Recherche*“ zusammen.
Seiner Metapher entsprechend müssen sie also tatsächlich in der Luft liegen. 😉
(* https://www.n-tv.de/wissen/frageantwort/Kondensstreifen-mit-Chemikalien-article402513.html)
I c h würde allerdings eher noch sagen, seine Behauptung (so wie er sie meint) sei eine Luftnummer.

Siehe aber: https://www.gruene-glashuetten.de/index.php?dom=1?=22&p=74

Übrigens: Eine substanzielle Antwort auf die Anfrage des Europaabgeordneten Erik Meijer ( https://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=WQ&reference=E-2007-2455&format=XML&language=DE ) ist mir bisher nicht bekannt. Die folgende in Englisch vorliegende Antwort entspricht der Antwort: „keine Ahnung“ 😉 : https://www.europarl.europa.eu/sides/getAllAnswers.do?reference=E-2007-2455&language=DE

Zufall?

In den Äußern Hebriden
ist manches Mal der Lord
vor Ort:
der Lord of the Isles
und mit ein paar Smiles
hört bestimmt er gerne
von Ferne
den Gesang aus der Kirche:
Praise the Lord …

Haarp

Eine amtliche Reaktion auf die folgende Stellungnahme aus dem Europäischen Parlament von 1998 bzw. 1999 ist mir bisher leider nicht bekannt*****. Trotzdem halte ich sie für unbedingt wert zu kennen – vor allem seit neuerdings Spekulationen darüber im Gespräch sind, ob z.B. das Erdbeben in Haiti damit zu tun habe.

https://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=REPORT&reference=A4-1999-0005&format=XML&language=DE

oder

https://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do;jsessionid=40C896BC2CF2493042D83C2FF3865D35.node2?pubRef=-//EP//NONSGML+REPORT+A4-1999-0005+0+DOC+PDF+V0//DE&language=DE

Auszug aus der Stellungnahme des Ausschusses für Umweltfragen, Volksgesundheit und Verbraucherschutz des Europäischen Parlaments:

26. November 1998
STELLUNGNAHME
(Artikel 147 der Geschäftsordnung)
für den Ausschuß für auswärtige Angelegenheiten, Sicherheit und Verteidigungspolitik
zu dem Entschließungsantrag über Umwelt, Sicherheit und Außenpolitik (Bericht von Frau Theorin)
Ausschuß für Umweltfragen, Volksgesundheit und Verbraucherschutz
Verfasser der Stellungnahme: Herr Karl-Erik Olsson

……………….

SCHLUSSFOLGERUNGEN
Der Ausschuß für Umweltfragen, Volksgesundheit und Verbraucherschutz ersucht den Ausschuß
für auswärtige Angelegenheiten, Sicherheit und Verteidigungspolitik, als federführenden Ausschuß,
die nachstehenden Schlußfolgerungen in seine Begründung aufzunehmen.
Der Ausschuß für Umweltfragen, Volksgesundheit und Verbraucherschutz :

11.betrachtet das ionosphärische Manipulationssystem des US-Militärs (HAARP), das in Alaska stationiert ist und einen Teil der Entwicklung und Anwendung elektromagnetischer Waffen für den externen und internen Bereich der Sicherheit ausmacht, als ein Beispiel einer höchst gefährlichen neuen militärischen Bedrohung der gesamten Umwelt wie auch der menschlichen Gesundheit, da dieses Projekt zum Ziel hat, zu militärischen Zwecken in den höchst sensiblen energetischen Bereich der Biosphäre einzudringen, obwohl die
Konsequenzen dieses Vorgehens in keinster Weise abzusehen sind; fordert die Kommission,
den Rat und die Mitgliedstaaten auf, Druck auf die US-Regierung, Rußland und jeden
anderen in solche Aktivitäten verwickelten Staat auszuüben, damit diese Tätigkeiten
eingestellt und ein umfassendes Abkommen gegen derartige Waffen geschlossen werden
kann;
12. fordert vor allem ein internationales Übereinkommen über ein generelles Verbot von
Forschungs- und Entwicklungsprojekten – ob militärisch oder zivil -, die die Anwendung der Erkenntnisse auf dem Gebiet chemischer und elektrischer Vorgänge oder von Schallwellen oder anderen Funktionen des menschlichen Gehirns zur Entwicklung von Waffen beinhalten, die jeder beliebigen Form der Manipulation des Menschen Tür und Tor öffnen könnten; dieses Übereinkommen sollte auch ein Verbot aller derzeit bekannten sowie aller erdenklichen Anwendungsmöglichkeiten solcher Systeme umfassen;

***** außer inzwischen (29.7.10) dieser: https://www.europarl.europa.eu/sides/getAllAnswers.do?reference=E-2003-1453&language=DE – was ja Bände spricht!!!

Warnung

Wenn Wolken
keine Wolken mehr sind,
sondern künstlich erzeugte
Wolkengebilde:
Kondensstreifen von Flugzeugen.
Wenn Kondensstreifen
keine Kondensstreifen sind,
sondern Chemtrails,
die uns den Himmel verschleiern,
deren Fallout uns
nicht richtig mehr atmen lässt.
Wenn Erdbeben
nicht mehr durch die
natürliche Unruhe
der Erdkruste entstehen,
sondern durch Energieeingaben
von Sendemasten des HAARP
in Alaska.
Wenn Sendemasten nicht mehr
für zivile Zwecke verwendet werden,
sondern Militärs ermöglichen,
die Erde zu beherrschen,
die sich nicht mehr wehren kann.

Wenn uns das alles nichts mehr angeht,
weil wir es sowieso nicht mehr glauben,
weil Warner Verschwörungstheoretiker seien,
dann ist alles zu spät.

Sommer

Es waren mal Tage in Deutschland,
wo man Hitze nun wirklich genug fand,
heißer als in Athen,
das muss man mal seh’n,
dass unter Wasser die Haut stand.

Mayors for Peace

Verzeiht, wenn ich gerade bei der Bloggerei etwas kurz trete. Ich mache bald schon wieder meine Runde. Heute war ich beschäftigt, während des Aufenthalts der Regio-Radtour Kirchheim-Esslingen-Kirchheim für die Abschaffung aller Atomwaffen (zunächst in Deutschland und auch in der ganzen Welt) und drum herum auf dem Esslinger Rathausplatz weiter an dem Schutzwall gegen die Gefahr eines Atomkrieges mitbauen zu helfen (siehe https://www.aktion-voelkerrecht.de/de/index.htm, wo Ihr auch für Euch ganz persönlich eine kleine Aktionsform findet).

Diese Aktion wird unterstützt von den Mayors for Peace in der Region und unterstützt ihrerseits diese BürgermeisterInnen-Aktion weltweit. So sprach bei der Ankunft der Radfahrer in Esslingen der Stellvertreter des Esslinger Oberbürgermeisters (der Mitglied bei Mayors for Peace ist).

Ihr könnt mithelfen, dass noch mehr Bürgermeisterinnen und Bürgermeister dieser internationalen Organisation beitreten. Denn manche BürgermeisterInnen brauchen einen Schubs, um sich zu bewegen.

Hier: https://www.mayorsforpeace.de/index.php?id=62 könnt Ihr nachschauen, ob Eure Gemeinde dabei schon vertreten ist und durch wen (manchmal ist es bloß der Oberbürgermeister und die beigeordneten Bürgermeister noch nicht!).
Wenn noch Bedarf besteht, könnt Ihr einem Noch-nicht-Mitglied die folgend verlinkte Beitrittserklärung: https://www.mayorsforpeace.de/fileadmin/user_upload/PDF-Dateien/beitrittsformular.pdf unter die Nase halten, damit das bisher Versäumte nachgeholt werden kann.

Hier noch ein paar Informationen zu dem BürgermeisterInnen-Bündnis:

„Die Organisation Mayors for Peace wurde 1982 vom Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Aus der grundsätzlichen Überlegung heraus, dass BürgermeisterInnen für die Sicherheit und das Leben ihrer BürgerInnen verantwortlich sind, versuchen die Mayors for Peace Einfluss auf die weltweite Verbreitung von Atomwaffen zu nehmen und diese zu verhindern. Der weltweite Verband hieß früher „Programm zur Förderung der Solidarität der Städte mit dem Ziel der vollständigen Abschaffung von Atomwaffen (Partnerschafts-Programm der Städte Hiroshima und Nagasaki zur Ächtung aller Atomwaffen in Ost und West)“. Bereits über 100 Städte und Gemeinden in Deutschland sind in den 80er-Jahren Mitglieder geworden. Seit Bürgermeister Akiba den Verband in „Mayors for Peace“ umbenannt und 2003 die Kampagne „2020 Vision“ ins Leben gerufen hat, hat sich diese Zahl verdreifacht.“

Ich habe sie mir für Euch von dieser Seite geholt: https://www.mayorsforpeace.de/index.php?id=67

Viel Glück bei Euren Bemühungen!

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