Lyrisches von Helmut Maier

Monat: September 2011 (Seite 1 von 3)

Etymologische Achtundzwanziger-Trias*: dünken, denken, danken

Es dünkt mich Unbeweisbares
Irgendwie ist die Liebe ein Ding
Das fackelt gar nicht lang und brennt lichterloh

Ich bin, also denke ich auch
Und fühle im Leben tiefen Sinn
Ständig durchdringt er ja meine Gedanken

Froh erkenne ich das Leben
Leicht trägt und überwältigt es mich
Dankbarkeit nenne ich diese Erleuchtung

*eine Dreiheit von 28ern. Siehe https://www.maierlyrik.de/blog/der-dreizeiler-mit-dem-namen-achtundzwanziger/

Oben bleiben!

Das Badenerlied war bei der heutigen BADEN-Sitzblockade vor dem Stuttgarter Grundwassermanagement umgedichtet worden und laut wurde gesungen „In Karlsruh´ ist die Residenz, in Mannheim die Fabrik, in Stuttgart steht der Kopfbahnhof und das ist Badens Glück“ .

Herbst*

Wehmütig grüßen einander
der Rosenstock und die Stockrosen.
Sie wissen: die Zeit des Abschieds ist nahe.

*ein 28er: https://www.maierlyrik.de/blog/der-dreizeiler-mit-dem-namen-achtundzwanziger/

Farbe

Aktiv gegen Stuttgart 21

Aktiv gegen Stuttgart 21

Wie soll ich Farbe bekennen
im Bunt des Herbstes?
Anpassen will ich mich
an die Launen des Lichts,
will jauchzen und tanzen,
umarmen dich und tausend
Schmeicheleien dir sagen:
bunt gesprenkelt wie die Farben
des Spätjahrs. Der Winter
kommt rasch genug
und scharfe Kontraste
von Schwarz und von Weiß
und einfarbiges Reden.
Noch lass uns taumeln.

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