Lyrisches von Helmut Maier

Schmerzhafte Erkenntnis*

Es dämmert mir, dass „Dämmerung“
nicht mathematisch aussagen kann,
welche Uhrzeit wir denn nun wirklich haben.

*ein Achtundzwanziger: https://www.maierlyrik.de/blog/der-dreizeiler-mit-dem-namen-achtundzwanziger/

9 Kommentare

  1. Anna-Lena

    Wenn dir das noch dämmert, lieber Helmut, kann ich nur raten: Wenn man nicht sehen kann, ist Fühlen keine Schande – auch nichtim Dämmerlicht 🙂

    Herzliche Grüße
    Anna-Lena

  2. Quer

    Ja, es liegt wohl am Dämmerzustand, dass die Umrisse und mathematischen Grössen verschwimmen.
    Es ist jetzt übrigens genau sieben Uhr achtundzwanzig! 😉
    Gruss, Brigitte

  3. Moni

    Der Grad der Dämmerung hängt ja auch vom Himmel ab …
    (zumindest ob Wolken oder nicht)

    Helle Grüße
    Moni

  4. Helmut

    Ja muss ich denn die Uhrzeit bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit richtig nach der Dämmerung bestimmen? So viele Daten kann ich mir doch nicht merken! Bin ich ein Schamane?

    Jedenfalls herzlichen Dank für die Aufmunterungsversuche 😉 , Anna-Lena, Brigitte und Moni,
    und liebe Grüße
    Helmut

  5. manacur

    Es gibt inzwischen Uhren, die helfen können, statt sich mit einem so schwierigen Begriff mit auch noch unterschiedlichen Bedeutungsmöglichkeiten wie Abend-, Morgen-, bürgerliche -, nautische – oder astronomische Dämmerung auseinander sezten zu wollen, lieber Helmut.
    Dämmert Dir was? *g*

  6. Helmut

    Leider gibt’s heutzutage fast nur noch Uhren, Handys und sonstige elektronische Geräte, die Batterien velangen. Da wäre es schon gut, die Natur richtig einschätzen zu können. Das dämmert mir auch! 🙂

    Danke, lieber Curt,
    und liebe Grüße
    Helmut

  7. manacur

    Meine Armbanduhr ist mit Sonnenkollektor ausgestattet – läuft seit Jahren promblemlos. *g*
    LG

  8. Helmut

    Ich trage gerne lange Ärmel. Da kommt kein Sonnenlicht an meine Armbanduhr … *g*

  9. bruni kantz

    ich sitze hier im Dämmerlicht und das einzige, was mir zum Dämmern sofort einfällt ist die

    Götterdämmerung,

    in der die Sonne versinkt
    und Finsternis an Macht gewinnt.
    Weisheit beginnt zu versiegen,
    Kriege erfüllen die Welt,
    Hunger und Not herrschen vor.
    Doch Helles kämpft
    gegen Dunkel und Neid.
    Die Welt verbrennt,
    doch ist es kein Ende, denn
    durch Feuer gereinigt,
    erhebt sich die Erde
    aufs Neue in sattem Grün
    und neues Leben beginnt

    bis endlich der Friede
    an Macht gewinnt.

    Einen lieben Gruß von Bruni
    mit einer sehr anderen Zeitrechnung ☺
    und wahrhaftig keinem Achtundzwanziger…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

© 2020 Maier-Lyrik

Theme von Anders NorénHoch ↑