Lyrisches von Helmut Maier

Vollmond*

Vollmond, du Göttinnen-Scheibe,
Zwar raubst Du den Schlaf mir heute Nacht,
Doch trägst Du mich fort in ein anderes Land.

Elfen sind da und die lieben Verstorb’nen.
Freudig begrüß‘ ich sie da im Flug.
Nimmer vergess‘ ich ihr Winken.

*ein Doppel-Reziprok-28er nach dem_Emil
(Siehe https://deremil.wordpress.com/2012/01/07/sechszeilig-007/
und https://www.maierlyrik.de/blog/der-dreizeiler-mit-dem-namen-achtundzwanziger/ )

6 Kommentare

  1. Quer

    Der schöne, gute, alte Mond! Wie er die Poesie noch immer beflügelt…!
    Liebe mon(d)tägliche Grüsse,
    Brigitte

  2. Der Emil

    Das freut mich jetzt aber wirklich, daß das Vorwärts-Rückwärts Ihnen so gut gefällt! 🙂

    Vielen Dank für diese besondere Art des Lobs.

  3. Moni

    Das ist wirklich eine schöne Variante der Schlaflosigkeit, Helmut…

    Liebe Grüße in den Mon-tag
    Moni

  4. Petros

    Aha… ein Weiterentwicklung – Daumen hoch!

    Das Gedicht, würde ich sagen, ist auch auch ein typisches Maier.

  5. Helmut

    Danke für Lob, Anerkennung und Dank.

    Helmut

  6. bruni kantz

    eine ganz andere vollmondige Variante als sonst üblich.
    Viele unruhige Gedanken sind es, die da Deinen Weg pflastern durch die Vollmondnacht. LG von Bruni

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

© 2020 Maier-Lyrik

Theme von Anders NorénHoch ↑