Lyrisches von Helmut Maier

Herrschaftlich*

Ganz alleine im Bus chauffiert.
Von Aichelberg nach Schanbach rüber.
Auswahl zwischen vierunddreißig Sitzplätzen.

*ein Achtundzwanziger

6 Kommentare

  1. Michael Gertges

    Den ganzen Weg hab ich gebraucht, um die 28 Silben auf die Sitze zu verteilen. Ein Six-Pack blieb immer übrig.Als ich mich selber setzen wollte, musste ich die Packung anbrechen.

  2. Helmut

    Da war’s wohl nix mehr mit herrschaftlich faulenzen! Armer Michael!

    Herzliche Grüße
    Helmut

  3. syntaxia

    Leere Busse oder Bahnen sehe ich in der Stadt nie.
    Aus dem Umland kommend wird allerdings oft doch das Auto gewählt.
    Letztens hatte man hier für die Stadt eine Prognose abgegeben, dass man durch die öffentlichen Verkehrsmittel 50% der Autos aus der Stadt verbannen könne. Das halte ich für einen Witz!

    ..grüßt dich Monika

  4. Helmut

    Nun ja, möglich wäre viel; aber da müsste ganz schön investiert werden. Die wollten uns sogar bei Stuttgart 21 weismachen, dass durch die Ersparnis von 4 Minuten im Keller-Durchgangs-Bahnhof im Fernverkehr das mit den Autos von der Straße weg erreicht werden könnte.

    Danke für Deinen Kommentar, liebe Monika,
    und ganz herzliche Grüße
    Helmut

  5. bruni8wortbehagen

    so kann es auch am Nachmittag in einem unspektakulären Kinofilm passieren, lieber Hellmut.

    Im Moment lese ich „Wo die Löwen weinen“ von Heinrich Steinfest. Ein Kriminalroman um Stuttgart 21 .
    Hochinteressant für mich…

    Liebe Grüße von Bruni

  6. Helmut

    Liebe Bruni,

    Unspektakulärer Film? Trotzdem wird er angeboten.
    Unspektakuläre Busstrecke? Wohl nur zu dieser Zeit. Morgens im Schüler_innen- und Berufs-Verkehr kriegt man kaum einen Sitzplatz – höchstens als ergrauter Übersiebziger.

    Ja, Steinfest ist klasse. Wir haben ihn schon ein paar Male bei Montagsdemos gesehen und gehört.

    Danke für Deinen lieben Kommentar
    und herzliche Grüße
    Helmut

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