Lyrisches von Helmut Maier

Monat: April 2020 (Seite 1 von 2)

Läuse

Ist dir eine Laus übers Efeu gelaufen?
Nicht nur eine, sondern mehrere?
Eine ganze Kolonie?

Zu Hilfe, schreist du?
Gut, dass es das Internet gibt!
Brennnesseljauche soll helfen.
Oder Schmierseifen-Wasser!

Du wirst es schon rausfinden,
was da hilft!
Oder meinst du nicht?

Unser kleines Gärtchen

Ich sitze auf unserer steinigen Terrasse,

schöne Steine sind’s: roter Granit,

ich habe so oft bei schönem Wetter

hier das Mittagessen kredenzt,

auch jetzt ist das Essen bereitet:

einfache Nudeln mit Sauce und Salat,

den Blick auf das Gärtchen gerichtet:

jeden Tag ändert es sich, Neues entsteht,

jeden Tag frische Hoffnung

auf neue Pflanzen, neues Erblühen!

Unser Gärtchen: Vom Birkenbaum beherrscht,

mit Angepflanztem, aber auch wild Wucherndem,

jeden Tag Überraschungen, ach, und Hoffnungen.

Ja, es lebt sich hier gut, Wenn es nicht regnet!

Aber wie nötig das Wasser doch ist!

Ja, es müsste mal wieder regnen!

Unser Gärtchen

Bodenblüher in unserem Gärtchen,

gegenwärtig sind das Veilchen

und Knoblauchrauken und Lungenkraut,

Tulpen und Anemonen,

Löwenzahn und Kriechender Günsel,

eine Badenke, Gundermann und Hahnenfuß,

Wiesenschaumkraut, ein Bauernbüble und

Stinkender Storchschnabel,

ganz viel Silberblatt und Vergißmeinnicht,

und gleich noch Sauerampfer.

Verblüht sind schon

Winterlinge, Märzenbecher die Menge,

Schneeglöckchen, Krokusse vielerlei,

Scharbockskraut,

viele Schlüsselblümchen,

Osterglocken und Narzissen

und die Christrosen, die späten.

Mein „neues“ Blog

Ich weiß, dass „maier-lyrik.de“ in Zukunft mit https://www.maier-lyrik.de/blog erreicht werden kann – die sichere neue Entsprechung des Blogs – mit dem s nach dem http ( also https://…………………..) Bitte beachtet das in Zukunft !!!

Frühlingstag

Ich grüße Dich,

du Frühlingstag,

du über Grenzen hinweg,

Oh ja: in Coronazeiten allerdings

aufgebaut wieder,

und festgesetzt

und doch so unbedeutend

da.

Und doch so grenzenlos

beschränkend!

Pflaumen-Kompott

Was macht’s, dass ich so juble?
Sind alle Schwierigkeiten weg?
Selbst wenn’s so wäre,
die Blüten dort am Pflaumenbaum
sie leuchten gar zu frisch;
dabei sind sie ja schon ein paar
Tage nun alt.
Doch was so leuchtet,
ist ein Glanz von ferne,
ist wie ein Pflaumen-Kompott
so frisch jedoch,
ich spür die Süße
mit dem Gaumen;
ich weiß:
der Frühling, der ist da,
der das verspricht!

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