Lyrisches von Helmut Maier

Wechselspiel

Heute Morgen:
Wenige Minuten:
ein wenig Blau am Himmel.
Dann: Nebel, Nebel, Nebel.

Um die Mittagszeit:
Nebel.
Dann: blauer Himmel ganz überall.

Dann: wieder Nebel, Nebel.
Dann: blauer Himmel wieder.

Dann – und ich glaube
für den Rest des Tages: wieder Nebel!

Ein interessantes Wechselspiel.
Ich liebe es – fast.

8 Kommentare

  1. Edith Hornauer

    Aber nur fast – nicht so wirklich – genau wie ich, lieber Helmut.
    Der Nebel gehört zum Herbst, auch er vergeht.
    Holla, in 14 Tagen ist Advent!!!!
    Dir ein ganz feines Wochenende
    von ganzem Herzen,
    Edith

  2. Helmut

    Advent – Warten auf die Ankunft der Wintersonnwende? So wie Lichtmess das (endgültige) Warten auf das Frühjahr ist!

    Das wird es wohl (einmal) gewesen sein, liebe Edith. Ich danke dir sehr für diese (ungewollte) Erkenntnis. Und ganz bestimmt für das ganz feine Wochenende, das ich dir natürlich auch wünsche!

    Liebe Grüße
    Helmut

  3. Quer

    Wechselspiele mag ich. Eben war ich beim Blogspazieren bei Loretta und Wolfgang auf ihrem Gartenblog „Ein Fachwerkhaus im Grünen“, wo es aktuell auch um den Nebel geht. und was ich dort kommentierte könnte auch hier gelten: „Man kann den Nebel mögen oder (im Strassenverkehr) fürchten — faszinierend ist er allemal. Und manchmal taucht er die Landschaften in pure Poesie.“
    In diesem Sinne, versuche ich den heutigen Nebel- und Regentag als Geschenk zu sehen.
    Lieben Sonntagmorgengruss,
    Brigitte

  4. Helmut

    Interessant, liebe Brigitte, dass die Nebellandschaft eine Poesielandschaft sein kann – wohl je nach dem inneren Gefühl des Poeten: undurchdringlich wie die Welt uns manchmal erscheint, in die wir erdachte Figuren einfügen müssen, ja wohl auch dürfen, und durchlässig für Figuren, die wir überraschend sehen und die uns beflügeln für mancherlei Unsinn, der zum wirklichen Sinn führt. Am 1. November war ja Samhain (Allerheiligen) – gleich weit entfernt von der Wintersonnwende wie Imbolc (Lichtmess): das Ende der nebligen Zeit.

    Danke für den Sonntagmorgengruß
    und mit ganz guten Gefühlen.
    Helmut

  5. Monika-Maria Ehliah

    Lieber Helmut,
    das war wohl wettertechnisch,
    ein abwechslungsreicher Tag.
    Alles Gute dir und Segen!
    Herzlich
    M.M.

  6. Helmut

    Ja, das kann man so sagen! Ein erstaunliches Wechselspiel!

    Liebe Monika-Maria, hab Dank
    und einen lieben Gruß.
    Helmut

  7. Anna-Lena

    Nebel ist geheimnisvoll und das Eintauchen darin mag ich auch, selbst, wenn die Stimmung manchmal melancholisch wird. Aber ein November ohne Nebel ist wie Cappuchino ohne Sahne.

    Komm gut durch den restlichen Novembernebel, lieber Helmut.
    Herzlich,
    Anna-Lena

  8. Helmut

    „ein November ohne Nebel ist wie Cappuchino ohne Sahne. “
    Ein wunderbares Motto!

    Herzlichen Dank, liebe Anna-Lena!
    Und ganz liebe Grüße.
    Helmut

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