Ich träume schon

vom Blütenschmuck

in unserem Gärtchen.

„/“

Von Rosen, rot und gelb,

von Lilien, prächtig violett,

von Schneeglöckchen

und Märzenbechern,

vom Dost, der Bienenweide,

von Alpenveilchen wie im Gebirge,

von allem Möglichen

und – wie ich hoffe:

Unmöglichen.

Ich träume

jetzt im Januar.

„/“

Denn schon seh‘ ich

die weißen Spitzen

der Märzenbecher

herausragen

zwischen dem abgefallenen Laub,

das langsam zerfällt

in Humus.

„/“

Ich träume.

Und das ist das Leben

im Winter.