Lyrisches von Helmut Maier

Hilflosigkeit

Weiß Putin, was er tut?
Kann ein Despot das wirklich?
Wir wissen, dass wir machtlos sind
angesichts der Atomwaffen in Russland.
Wir können nur Flüchtlinge
aus der Ukraine aufnehmen.
Und Waffenhilfe leisten.
Und dieses mit schlechtem Gewissen.
Was soll nun werden?

6 Kommentare

  1. Edith

    So ist es, lieber Helmut. Es wird gesagt, wir beteiligen uns nicht am Krieg, aber wozu zählen dann die Waffenlieferungen`? Und dann noch vom Ukrainer Vorwürfe an die NATO, er, der nichts hat, fast alles bekommt….
    Mir zeigt es, dass wir längst nicht ganz tief durchblicken, was da so abläuft.
    Putin weiß es sicher auf seine Denkweise, die gerade weit weg von unserer ist.
    Krieg zu führen ist nicht mal das Letzte, es ist das Unmenschlichste überhaupt.
    Dabei hat er auch zwei Töchter….
    Dir einen guten Abend
    herzlich, Edith

  2. Helmut

    Liebe Edith, ich danke dir sehr! Der Krieg in der Ukraine beschäftigt mich unglaublich. Ohne dass ich irgendeine Idee hätte, was zu tun ist. Der chinesische Außenminister hat zwar dazu gesprochen und lauter schöne Sätze dazu gesagt, aber das Wort „Waffenstillstand“ ist dabei, glaube ich, nicht gefallen. Allerdings könnte China schon ein Vermittler sein, der einigermaßen etwas Bedeutendes dazu zu sagen hätte. Warten wir es ab. Was können wir sonst tun?

    Liebe Grüße
    Helmut

  3. Edith

    Ja, Helmut, mich beschäftigt der Krieg auch sehr.
    Zumindest sagt der Chinese, dass wir Europäer uns nicht einmischen sollen! Vielleicht weiß er, wovon er redet, vielleicht weiß er mehr.
    Ich kann lesen, wo ich will, man steigt nie ganz dahinter. Mal hat die eine Seite recht, mal die andere. Es sind wieder die Unschuldigen, die mit hineingezogen werden, die es ausbanden müssen….
    Wir können nur solidarisch bleiben, mit Worten zeigen, dass Worte das Erste sein sollte, bevor man zu den Waffen greift.
    „Am Anfang war das Wort“ – um mit der Bibel zu sprechen….

    Ich wünsche dir trotz der vielen Überlegungen zu diesem Thema
    eine gute neue Woche.
    Herzlichst, Edith

  4. Helmut

    Ja, das Wort! Es bleibt mir manchmal ganz im Halse stecken!

    Liebe Grüße, liebe Edith,
    Helmut

  5. Anna-Lena

    Leider kann die Frage, was von westlicher Seite das Beste ist, so einfach niemand beantworten. Größte Vorsicht vor weiteren Eskalationen ist geboten, und ich möchte gerade in keiner Politiker*innen-Haut stecken. So bleibt und nur die größtmögliche humanitäre Hilfe und die Hoffnung, dass die Vernunft siegt und dieser Irrsinn ein baldiges Ende findet.

    Sorgenvolle Grüße
    Anna-Lena

  6. Helmut

    Die Sorgen in deinen Grüßen kann ich sehr gut nachvollziehen, liebe Anna-Lena! Es braucht unglaublich viel Vernunft für eine gute – oder wenigstens eine erträgliche – Lösung dieses Krieges.

    Liebe Grüße
    Helmut

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