Bewältigung
Wolken, in denen sich Schatten
verdrängter Untaten sammeln,
quellen auf
über den Lustbarkeiten.
Als Wetterphänomene
gelten sie nur.
Sie stören die Laune genug.
Scham über Verstrickungen wird
in die Wolkenlücken geschoben.
Schauer laufen nur
über den Bergrücken.
Und Schirme hat man unten
auch schon bereit.
Kein Grund, die Unschuld
der Unwissenden
und Leugner
zu verneinen.
Wie viele Afghanistans
sind schon vergessen
und Spekulationsgewinne
auf Kosten von Hungernden?
7 Kommentare »
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Mai 2nd, 2008 @ 7:57
Drückend be-ein-druckend.
Gruß
Petros
Mai 2nd, 2008 @ 10:02
Da möchte ich mich Petros anschließen.
Unschönes schön verpackt.
..grüßt Monika
Mai 2nd, 2008 @ 15:51
Hallo Petros, hallo Monika,
Verstrickungen eben…
Liebe Grüße und Dank fürs Aufnehmen in die Gedanken
Helmut
Mai 2nd, 2008 @ 22:10
schweigsam sind wir alle geworden, entmutigt auch. Wir hangeln uns von Katastrophe zu Katastrophe. Die Taubheit ist Selbstschutz, die Trägheit innere Not, sie lässt uns verstummen.
… Scham über Verstrickungen wird
in die Wolkenlücken geschoben.
LG
Barbara
Mai 2nd, 2008 @ 23:07
Ja, das muss ich nun einfach so stehen lassen.
Liebe Grüße
Helmut
Mai 3rd, 2008 @ 2:19
Da sage mir noch einer, dass das politische Gedicht tot sei! Hier wird er eines Besseren belehrt.
Mai 3rd, 2008 @ 9:25
@Paul Spinger:
Vielen Dank für die freundliche Aufnahme des Anliegens und das Lob. Ich werde mich bestimmt bei Gelegenheit noch etwas genauer auf Ihrer/Deiner Homepage umschauen. Die Lautmalereien haben mir schon mal gut gefallen.
Liebe Grüße
Helmut (Maier)