Vollmond im Herbst

Gespeichert unter: Neue Maier-Lyrik — 15. Oktober 2008 @ 12:08

Der volle Mond
auf monochromem Tableau.
Das Grau mit eingetieftem Blau,
fast ohne Sonnenschimmer-Rest,
regiert er still
auf seinem Zug durchs Reich
des Lichtverschlingens,
leuchtet selber aber,
bis dann der Funke überspringt
und neuen Tag entzündet,
der sich auf Blätterteppichen
sacht aus dem Blickfeld
rausgeschlichen hatte.

4 Kommentare »

  1. annemarie:

    oh so schön! das “muss” verperlt werden lieber helmut.
    ach, ich kam so selten dazu meine lieben seiten zu besuchen und ich sehe grad dass ich bald mal länger bei dir verweilen mag/will um deinen worten zu folgen, sie einzuatmen, zu lesen, auch nachzudenken drüber und mich zu freuen an dem eintrag vom mond und andern.

    sei ganz lieb gegrüsst
    annemarie

  2. Helmut:

    Oh, wie mich dieser Enthusiasmus freut!
    Vielen Dank, liebe Annemarie,
    und ganz liebe Grüße
    Helmut

    P.S. (Last but not at all least): Ich bin schon sehr gespannt auf die Perle!

  3. Traveller:

    zum Träumen schön, lieber Helmut

    mondsüchtige Grüße
    Uta

  4. Helmut:

    Träumen ist eine beabsichtigte (Neben-) Wirkung.

    Danke, liebe Uta,
    und liebe Grüße
    Helmut

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