Noch immer
Wären Menschen wechselwarme Tiere,
müsste uns das Blut gefrieren
in den Adern
vor so vielem.
Wo aber bliebe dann
das heiße Blut
der Leidenschaft,
ein Ende machen
zu wollen
solchem Unheil?
Ergänztes Kommentargedicht zu Miro’s “noch immer suchend noch immer heimatlos” (für seine Schwester) vom 12. Juli 2009
4 Kommentare »
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Juli 13th, 2009 @ 15:55
Lieber Helmut,
das passt sehr gut als Kommentargedicht zu Miro!
LG
Elsa
Juli 14th, 2009 @ 10:04
Leider, liebe Elsa, passt das Gedichtchen so gut.
Aber danke für den Zuspruch.
Liebe Grüße
Helmut
Juli 14th, 2009 @ 12:08
Würde nicht ein ausgiebiges Sonnenbad genügend aufheizen?
LG
Curt
Juli 14th, 2009 @ 13:09
Ein ausgiebiges Sonnenbad der Kultur - also auch der Dichtung - kann das Schreckliche mildern, aber nicht ausgleichen!
Lieben Dank und viele Grüße an Dich, Curt
Helmut