Merkwürdig
Gegenwärtiger und nahender Frost
sind Tatsachen,
die selbst das Rot von Weinblättern
nicht abstreiten kann.
Aber merkwürdiger Weise
wärmt die Erinnerung
an die Glut.
14 Kommentare »
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Oktober 18th, 2009 @ 0:58
Wärmender Kerzenschein
bricht sich
im glutroten Wein.
Erinnerungen beleben,
halten wach,
geleiten zu neuen Wegen.
Oktober 18th, 2009 @ 8:48
Erlebe den Sommer so, dass er dir auch noch den Winter wärmt… Ungefähr so hat es der Schriftsteller und Aphoristiker Alfred Polgar mal ausgedrückt.
Zehren wir also von der inneren Sommerwärme.
Liebe Grüsse,
Brigitte
Oktober 18th, 2009 @ 10:03
Ob ich in Worte fassen kann, was ich empfinde?
Es liegt ein Trost im bunten Blatt. Die Natur vergeht in Teilen, um sich zu erneuern. Zunächst darf sie ruhen und ich ebenso. Sie zeigt mir den Wandel, den ich selbst immer wieder durchlebe in buntesten Farben..
..grüßt Monika herzlich
Oktober 18th, 2009 @ 11:38
…eine Art Déjà-vu
Gruß
Petros
Oktober 18th, 2009 @ 12:16
Falls es jemand noch nicht gemerkt hat: Es handelt sich um den identischen Text meines Aphorismus 16/09: http://www.maierlyrik.de/blog/2009/10/12/aphorismus-1609/
Deswegen auch der Zusatz im Titel: “(ein alter/schon Bekannter?)”, den ich nun löschen werde.
Danke für die neuen Kommentare und für das Déjà-vu von Petros.
Liebe Grüße Euch allen
Helmut
Oktober 18th, 2009 @ 12:46
Lieber Helmut,
Gefällt mir ausnehmend gut.
Erinnerung können unglaublich stark wirken, FÜR oder GEGEN die Kälte….
Lieben Gruß
ELsa
Oktober 18th, 2009 @ 14:07
Merk - würdig !
Als ob man das jemals vergisst!
Seit Jahren stets erneut erfahren,
und fehlt es dann,
wird es vermisst.
Wie jung musst Du, Helmut, Dich fühlen,
dass die Erinnrung wärmen muss.
Gewöhnlich braucht man sie zum Kühlen
bei Ungewissheit und Verdruss.
LG
Curt
Oktober 18th, 2009 @ 16:11
Liebe Elsa,
Die Erinnerung an Dein Lob wird mich beflügeln. Herzlichen Dank
und liebe Grüße
Helmut
Lieber Curt,
Wie jung muss ich mich fühlen - oder wie alt? Das wechselt!
Ich danke Dir für Deinen Kommentar
und grüße Dich.
Helmut
Oktober 18th, 2009 @ 16:12
merkwürdiges sich-erinnern unsres innendrin …
schön gesagt!
liebgrüss, s.
Oktober 18th, 2009 @ 16:27
Was aus unserem Innern kommt: Ist das immer ein Erinnern?
Diese Frage bleibt trotzdem.
Danke für Deinen Besuch auf meinem Blog. Ich würde mich freuen, Dich hier öfter zu “sehen”.
Liebe Grüße
Helmut
Oktober 20th, 2009 @ 23:44
Die Glut wärmt immer. Sie reicht aus. Ihre Wärme ist wohltuend, während die Hitze oft unerträglich ist.
Das Rot der Weinblätter möchte nicht abstreiten, daß der Herbst begann und der Frost in der Startlöchern sitzt. Das Rot will begleiten durch das Dunkel, das der Winter bringt. Das Rot ist der Faden, der durch die jahreszeiten läuft.
Oktober 22nd, 2009 @ 10:57
Dass wir doch diesen roten Faden nicht verlieren, liebe Bruni. Danke für Deinen Kommentar
und liebe Grüße
Helmut
Oktober 24th, 2009 @ 14:45
Lieber Helmut,
genau und wirklich genauso ist es …
Noch einmal, ganz sacht
schmiegt sich Blatt an Blatt -
Abschied für immer?
Im letzten Goldlicht zählen
solche Momente ewig.
Tanka 1-9-09
herzlichste Grüße
Isabella
Oktober 24th, 2009 @ 15:47
Liebe Isabella,
Vielen Dank für Deine Antwort mit Deinem schönen Gedicht.
Dein von Dir dorthin gesetzter Link klappt offenbar nicht. Vielleicht tut’s meiner:
http://veredita.blogspot.com/2009/09/so-nah.html#comment-form
Liebe Grüße
Helmut