Bittersüßer Vogel Freiheit
Menschenrecht:
Niemandes Knecht.
Niemandes Magd.
Zum Teufel jagt
die Herren der Welt,
welche die Freiheit bestellt
zum Rapport,
als Diener am Ort,
um die Vogelfreiheit zu garantieren,
den bittersüßen Vogel Freiheit,
für die andern.
9 Kommentare »
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November 29th, 2009 @ 17:22
Immer wieder wird der “bittersüsse Vogel Freiheit” in goldene oder andere Käfige gesperrt, wo er singen sollte und es nicht kann…
Bittersüsse Freiheitsgedanken sind das von dir, Helmut.
Grüsse zum ersten Advent,
Brigitte
November 29th, 2009 @ 23:32
Wie sehr haben sich Menschen im Laufe der Geschichte nach Freiheit gesehnt und sind - wie heute leider auch noch - zu Sklaven geworden.
Anregende Gedanken zum 1. Advent, danke dafür.
Liebe Grüße
Anna-Lena
November 30th, 2009 @ 14:35
Bittersüß ist die Freiheit, weil sie ja einerseits erwünscht ist, nichts besser zu sein scheint als sie, wenn man sie nicht genießt, andererseits die rücksichtslose Freiheit der Mächtigen (oder an die Macht Strebenden) die Freiheit der vielen kaputt macht.
Ja, ich denke, dass so ein Thema sehr gut in die Adventszeit passt, weil wir ja auf die Ankunft der wahren Freiheit hoffen dürfen.
Vielen Dank für Eure Rückmeldungen, Brigitte und Anna-Lena,
und herzliche Grüße
Helmut
November 30th, 2009 @ 19:49
Freiheit bedeutet ja nicht, sich alles erlauben zu dürfen
das wird oft vergessen, denke ich
Freiheit heißt für mich auch verantwortlich mit meiner persönlichen Freiheit umzugehen, um die Freiheit anderer nicht einzuschränken
ich könnte noch einiges dazu schreiben, aber du hast mit deinen knappen Zeilen alles gefasst, was wichtig ist
mit wenigen Worten genau getroffen !
lieben Gruß
Uta
November 30th, 2009 @ 22:23
Liebe Uta,
Für eine Freiheit in Verantwortung, wie Du, liebe Uta, sie so präzise darstellst, braucht es keinen Neoliberalismus. Den sollte man so schnell wie möglich abtakeln. Bloß sieht es zur Zeit nicht danach aus.
Danke Dir sehr und liebe Grüße
Helmut
November 30th, 2009 @ 23:46
Bittersüß ist er, dieser wundervolle Vogel Freiheit.
Wie sehnen wir uns, wir kämpfen wir oft und erkennen am Ende, wie bitter auch der Gewinn sein kann.
Doch dieses Bitter ist nicht das Gallenbittere, sonden das Bittersüße, daß Dir zwar die Zunge verbrennt, doch Dir den Appetit nicht nimmt.
Es geht mir ein Lied im Kopf herum und ich komme nicht darauf, wer es singt.
Wundervolle Worte hast Du gefunden, lieber Helmut!
Liebe Grüße von Bruni
Dezember 1st, 2009 @ 9:56
Danke für Deine Assoziationen, liebe Bruni.
Ich glaube schon, dass bittersüß auch eine wohlschmeckende Assoziation bietet; doch d a s Bittersüße, das uns die Neoliberalen verpassen, hat durchaus etwas Gallenbitteres an sich.
Liebe Grüße
Helmut
Dezember 2nd, 2009 @ 22:03
Gallenbitter für mindestens ein Drittel der deutschen Bevölkerung und den Großteil des Planeten…
Dezember 2nd, 2009 @ 22:10
Genau, lieber Gedankenpflug.
Vielen Dank für Deine Antwort
und liebe Grüße
Helmut