Geborgen

Gespeichert unter: Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik — 29. April 2011 @ 17:17

Ich kroch in die Höhle aus grünen Zweigen.
Die Heckenbegrenzung zum Nachbarn.
Als Kind dort geborgen – damals.

Großen Dank an Monika, die mir hierfür den Begriff “Rückwärtsachtundzwanziger” geschenkt hat!

Und noch drei lyrische Kommentare:

1. von Barbara:

Heute erfreue ich mich am Gesang der Vögel.
Lauschend stehe ich am grünen Grenzwall.
Schauend (nur noch) - das Kreuz streikt.
;-)

2. von Elke:

Einer, der wie du das Leben
in Worten und Silben verdichtet,
wie das Leben spielt, steckt selbst voller Lyrik.

3. von Rosadora:

und ich dort gezeugt, heute vor …. jahren.
walpurgis.
eine hexe
denk dir das doch mal.

10 Kommentare »

  1. ahora:

    Heute erfreue ich mich am Gesang der Vögel.
    Lauschend stehe ich am grünen Grenzwall.
    Schauend (nur noch) - das Kreuz streikt.
    ;-)

    Liebe Grüße
    Barbara

  2. Rachel:

    Lieber Helmut,

    soooo lang ist dieses Damals doch noch gar nicht her, aber eine wundervolle Erinnerung - mit einem Lächeln gelesen und sich sofort auch erinnert;-)

    hat sich
    die Rachel, die dich lieb grüßt

  3. syntaxia:

    Oh, ein Rückwärtsachtundzwanziger!
    Das hat auch was! Der Inhalt ebenso. Schön sind solche Erinnerungen, die sicher noch etwas von dem Gefühl tragen.

    ..grüßt dich Monika

  4. Elke:

    Deine 28-er finde ich immer spannender.

    Einer, der wie du das Leben
    in Worten und Silben verdichtet,
    wie das Leben spielt, steckt selbst voller Lyrik.

    Hab ich das Prinzip verstanden? :-)))

  5. Gedankenpflug:

    Genau so habe ich es auch gemacht. ;)

  6. rosadora:

    und ich dort gezeugt, heute vor …. jahren.
    walpurgis.
    eine hexe
    denk dir das doch mal.

    schöne grüsse
    rosadora

  7. Quer:

    Die unbeschwerte Kindheit kann man nicht wiederholen, aber sich ihr in Momenten annähern, was auch sehr schön ist.

    Ein feines Gedicht!
    Liebe Grüsse,
    Brigitte

  8. Helmut Maier:

    Ich bin überwältigt von der Resonanz, die von Euch kam. Vielen, vielen Dank!

    @Barbara: Wunderbar, dieser freie Dreizeiler!

    @Rachel: Nicht sooo lange? Mir kommt es bei mir sehr lange vor. Schön, dass es Dir Erinnerungen gebracht hat.

    @Monika: Da bin ich platt! Du hast es gleich zugeordnet und prächtig benannt. Vielen Dank! Ja, Wenn der Inhalt eines Gedichts schon länger zurückliegt, vergegenwärtigt er alte Gefühle.

    @Elke: Vielen Dank, dass Du Dich auch zu einem 28-er hast hinführen lassen. Ja, es stimmt alles nach “meiner” Regel (die ja nur mehr Freiheit ermöglichen soll in der Selbstbeschränkung). Und danke auch für das überschwängliche Lob.

    @Matthias: Schön, dass ich Dich möglicherweise zum Erinnern bringen konnte. Und ich freue mich, hier wieder von Dir zu hören.

    @Rosadora: Ursprünglich war mir gar nicht so bewusst, dass das alles so mit Walpurgis zusammenhängt.

    @Brigitte: Danke für das feine Lob. Ja, die Annäherung an vergangen scheinende Gefühle ist schon etwas Kostbares.

    Nochmal Euch allen ganz herzlichen Dank und ganz liebe Grüße
    Helmut

  9. Traveller:

    das Kind und sein Fühlen nicht vergessen
    das kann unseren Weg im Jetzt vielleicht gerader machen (wenn er das nicht eh schon ist)

    ich mag es, mit meiner Kindheit in Gedanken und Gefühlen Verbindung zu halten

    lieben Gruß
    Uta

  10. Helmut Maier:

    Ja, wer sind wir wirklich? Nur die Personen, die man heute erlebt?

    Vielen Dank für Deinen nachdenklichen Kommentar, liebe Uta.

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