Farbe

Gespeichert unter: Neue Maier-Lyrik — 24. September 2011 @ 10:32
Aktiv gegen Stuttgart 21

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Wie soll ich Farbe bekennen
im Bunt des Herbstes?
Anpassen will ich mich
an die Launen des Lichts,
will jauchzen und tanzen,
umarmen dich und tausend
Schmeicheleien dir sagen:
bunt gesprenkelt wie die Farben
des Spätjahrs. Der Winter
kommt rasch genug
und scharfe Kontraste
von Schwarz und von Weiß
und einfarbiges Reden.
Noch lass uns taumeln.

13 Kommentare »

  1. Anna-Lena:

    Zum Farbe bekennen bedarf es keiner Jahreszeit. Auch in der Buntheit des Herbstes wird ein Leuchten sich seinen Weg bahnen.

    Mit sonnigen Grüßen
    Anna-Lena

  2. Helmut:

    Leuchtende Farben in Vielfalt - nie so kräftig wie im Herbst!

    Danke, liebe Anna-Lena, und liebe Grüße
    Helmut

  3. manacur:

    Ein wunderbarer Kontrapunkt zu deinen sonstigen Sorgen,
    Helmut!
    LG

  4. syntaxia:

    Oh ja, der Winter kommt rasch genug, lieber Helmut!
    Genießen wir das Bunt des Hebstes. Gern darf die Sonne es für uns erstrahlen lassen.

    ..grüßt dich Monika

  5. Rachel:

    Lieber Helmut,

    ein wundervoll bildhaftes Gedicht, Gedanken, die so richtig herausgeguckt wurden aus der Natur…

    von Herzen
    Rachel

  6. Quer:

    Ein wunderschönes “hohes Lied” auf den Herbst und die Liebe in ihrer beider Farbenpracht.
    An den Winter wollen wir noch nicht denken.

    Sonnige Sonntagsgrüsse,
    Brigitte

  7. Helmut:

    Vielen Dank für die schönen Kommentare!

    @Curt: Schön, Dein Bild vom Kontrapunkt: einer im polyphonen Zusammenhang der Lebenserscheinungen vielleicht.

    @Monika: Ja, diese herrliche Leuchtkraft!

    @Rachel: Hier darf ich mich wohl über den ‘Vorwurf’ des Abgekupferthabens freuen *lach*

    @Brigitte: “Hohes Lied” - ich erröte!

    Ganz herzliche Grüße Euch
    Helmut

  8. ELsa:

    Ja, lieber Helmut, lass uns weitertaumeln. Wunderschöner Text!

    Herzlich,
    ELsa

  9. Herr Kah:

    Sehr schön! Der Herbst ist doch die eigentliche Jahreszeit der Poesie.

  10. Helmut:

    Ich bedanke mich zutiefst für “wunderschön” und “sehr schön”, liebe ELsa und lieber Matthias. Ja, der Herbst ist ein ganz großer Meister!

    Liebe Grüße
    Helmut

  11. Moni:

    Alles was ich darüber denke ist schon gesagt zu Deinem schönen Gedicht. Es bleibt mir nur noch die Bestätigung und dass ich nun im Herbst noch genauer hinschaue (die Farben), hinspüre (die Sonne, die Luft…).

    Einen “goldenen” Montag Dir.
    Moni

  12. Traveller:

    das ist wundervoll, Helmut !

    kraftvoll und lebensfroh
    ein Leben im Hier und Jetzt

    lieben Gruß
    Uta

  13. Helmut:

    Ich danke Euch für die schönen Kommentare, liebe Moni und liebe Uta.

    Herzliche Grüße
    Helmut

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