Sommer im Frühling
Wie das die Klimawende erlaubt
heute schon ein wenig gespürt
Die nächsten Tage wahrscheinlich
wie er sein soll
Ich freue mich dennoch unbändig
Die Sommertemperatur ist ja
noch wunderbar und zum Wohlfühlen
wie ich sie mag
So sollte es bleiben
So will ich ihn haben, den Sommer
So und nicht anders
So – ohne Wetteränderung
auch weiterhin sommerlich
Aber nur im Sommer
Die übermächtige Höhe
Die übermächtige Höhe der Büsche
heute ein wenig abgetragen
in unserem Gärtchen
Vielleicht können die Nachbarn jetzt
ein bisschen freier atmen
Das wäre ja immerhin etwas
Bereits läuft der Mai in ruhigen Bahnen
Die Apfelblüte ist auch schon vorbei
Auf den Wiesen herrscht frohes Wachstum
Und die Farbe der Bäume hat bereits sehr gedunkelt.
Die Amsel singt nicht mehr ihr Lied so fleißig
Und alles wartet auf irgendeinen Abschluss
Soll das schon das Warten auf die Ernte sein
Noch ist nicht Sommer
Noch ist nicht Pfingsten
Noch weht der Geist nicht durch die Herzen
und noch ist alles sicher und unsicher zugleich
In ruhigen Bahnen läuft der Alltag
Ist Trump ein Held?
Er will die Schiffe hinter der Meerenge von Hormus
ins „Freie“ hinausführen –
mit eigenem (?) Risiko.
Aber wer hat Iran dazu bewogen
die Meerenge von Hormus
zu sperren. Das war Trump
(verbunden mit Israel – wie kam es denn dazu?)
So ist auch dieser Krieg:
jeweils ein eigenes Risiko.
So ist der Krieg:
mit Risiken für die Soldaten,
ja, nur der Soldaten
und der Besatzung in diesem Fall
der Schiffe, die dort
in der Falle sitzen,
und sonst von Zivilisten,
die das größte Risiko tragen.
Tausende werden es immer.
Auf beiden Seiten.
Ja, so ist der Krieg.
Viele große Geschenke
gaben die Götter einst
den Menschen
Aber das größte ist doch
die Hoffnung
Wunderbarer Mai. So sonnig und schön.
Und doch: Wo bleibt der Regen?
Ist die Erde nicht schon
viel zu trocken geworden?
Und Trump und Putin verstehen sich gut
und verüben dauernd Schlimmes.
Was soll daraus werden?
Bleibt nicht manchmal
die Rückkehr zu jenem stillen Ort
in uns selber?
Ich empfinde die kühle Luft
merkwürdig nach den warmen Tagen
wie zur Zeit das Wetter die Witterung prägt
*ein Achtundzwanziger
So wie der weiche Frühlingswind
So kann mein Fühlen immer noch sein
wenn ich dich mein lieber Schatz heute sehe
*ein Achtundzwanziger
Die Blätter im Wald
und an den Hochhäusern ebenfalls
sie werden langsam dunkler
Vorbei schon
ist der frühe Frühling dieses Jahr
Nun hoffen wir
dass nicht noch einmal Frost kommt
der so vieles verdirbt
worüber wir zu früh gejubelt haben
wie in der Weltpolitik
und auch im eigenen Land
Alles wird dunkel
nicht nur dunkler
Nur Hoffnung
hält uns am Leben
Vielleicht haben wir doch noch
endlich Glück