Maier-Lyrik

Lyrisches von Helmut Maier

Frieden in Nahost

Solange Trump und Merz
Netanjahu immer noch unterstützen,
so lange wird das Riesen-Unrecht
und das kaum verschleierte Unrecht
im Westjordanland, dem Land der Palästinenser*innen,
an Schärfe eher noch zunehmen
und keinesfalls aufhören
und der Frieden in Nahost eher brüchig bleiben.

Warum versteht Merz das nicht?
Von Trump will ich völlig schweigen.

Ach!

Ach, könnte ich doch
mich in mich verkriechen
Ich glaube, da wäre ich geborgen

Was treibt mich immer wieder hinaus
in die feindliche Umwelt
in all das Durcheinander
in dem ich mich verliere

Es ist wohl der Wunsch
alles besser zu machen
auch das was ich nicht ändern kann
was ich aber ändern müsste
meine ich

Die Welt ist doch fast
aus den Fugen
oder ist sie es schon wirklich

Ich kann leider nur noch leben
in der Hoffnung
dass alles besser wird
eines von mir noch
erlebbaren Tages

Früher oder später

Wen kann ich fragen, wenn’s mich einmal trifft?
Welchen Trost habe ich da, wenn’s einen oder mich
am Ende unsres Lebens einholt einmal irgendwann?

Denn ein Paradies oder die Hölle jucken mich nicht.
Wo soll denn das sein, wenn ich tot in meinem Grabe liege?
Wie soll mein Körper dann wiedererstehen?
Ich muss es wohl tragen, das Schicksal, das für jeden einmal eintritt am Ende?

Oder noch schlimmer: Wenn’s gar geschieht in frühen Jahren oder durch Mord oder irgendein Unglück.
Ich stehe dem machtlos zur Seite oder höre es tagtäglich
in den neusten Nachrichten. Oh weh, was dann?

Was ewig währt

Was ewig währt
und sei es auch auf lange
es ist kein Götterspiel

Wer lange lebt
und sei’s durchs Schicksal kurz
es ist des Drehbuchs wert

Wer alt wird – so wie Goethe
der überschaut vielleicht
wie alles wird und sich gestaltet

Und doch: wer lebt
der kann vielleicht nicht alles: verstehn
Er weiß noch nicht wie alles wird

Doch wirklich ist’s ein Drehbuch wert
auch wenn der Regisseur
alles dann übern Haufen schmeißt
Das Drehbuch bleibt für lange Zeit
vielleicht bestehn

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