Lyrisches von Helmut Maier

Der kalte Mond am nicht so kalten Dienstag

Gestern kam ich mir zeitversetzt vor:
Ich wähnte, es wäre schon Wintersonnwende:
denn da stand der Vollmond klar am Himmel
und das am hellichten Tag,
jedoch war es „nur“ die Sonne,
vom Hochnebel fast verdeckt,
aber klar umrissen,
mal klarer, mal schlechter zu sehen.

Immer wieder musste ich mich umdrehen
auf dem Weg von Schanbach nach Aichelberg.
Um das zu sehen:
stets dabei den Wechsel im Auge!

Ach, es waren nur fünf Tage bis
der Mond die volle Größe erreichen würde,
am Sonntag, dem 19. Dezember,
und das wieder nur 2 Tage
bis zur Wintersonnwende.

Ach ja, es ist Wintersonnwende-Zeit,
mir schon einige Tage vorher
vorgetäuscht,
wenn auch nicht echt.

4 Kommentare

  1. Quer

    Die volle Sonne hinter dem Wolkenvorhang soll ruhig Stimmung machen für die baldige Wintersonnenwende!
    Einen lieben Gruss in den nebligen Morgen,
    Brigitte

  2. Helmut

    Die Wintersonnenwende und Weihnachten werden nicht umhin kommen zu cooperieren, wenn eine größere Mehrheit sich dafür begeistert. Wenn nicht, dann weiß ich nicht, ob das zur reinen Kaufmentalität verkommt. Der Nebel dürfte schon mal aufhören!

    Herzliche Grüße
    Helmut

  3. Edith

    Wintersonnwende – mein Räucherkräuter und die Utensilien dazu stehen bereit.
    Wie in jedem Jahr werde ich Haus, Hof und Garten beräuchern.
    Es ist eine Tradition, die ich von meinen Altvorderen übernommen habe. Schon vom Frühjahr an bis zum Sommerende sammle ich auch diese Kräuter, die zur Räucherung vorgesehen sind. Das Haus wird lange nachduften und eine harmonische Stimmung wird sich neu niederlegen auf alles…
    Herzlichst mit lieben Grüßen von mir zu dir.

  4. Helmut

    Ich freue mich auch sehr auf die Wintersonnwende. Allerdings habe ich keine von mir gebrauchten Rituale dafür – es ist mehr ein Kopfangebot als eine Verwurzelung. Meine Frau hat mit anderen Frauen zusammen da schon Rituale.

    Ich danke dir sehr für diese Rückmeldung, liebe Edith
    und grüße dich herzlich
    Helmut

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