Lyrisches von Helmut Maier

Monat: Mai 2012 (Seite 1 von 2)

Rosenwohlgerüche

Habe Rosenwohlgerüche
voller Entzücken eingesogen
und finde mich entrückt in bess’re Welten.

Sie sollen für mein Wohlbefinden gelten
noch läng’re Frist und ungelogen
mich anders blicken lassen auf’s Gegeb’ne.

Frühlingsgebaren*

Auf dem goldgrundgleichen Blaugrund
sind Zweigzeichen lebensgrün gesetzt.
Farbtöne zeigen Klangfarben der Stimme.

Üppiges Frühlingsgebaren
hat die Potenz einer Weltsprache.

*ein Janka ( https://www.maierlyrik.de/blog/der-janka/ )

Durch den Achtundzwanziger von Christin von Margenburg (https://colorsigns.wordpress.com/) bin ich gewahr geworden, dass mein Janka ein Pfingstgedicht ist:

Wie sie aneinander liegen
und sich halten am blauen Himmel
fast unbemerkt, die Festtage der Kirche.

Xenien-Mahnung

Aktiv gegen Stuttgart 21

Aktiv gegen Stuttgart 21

„Republiken hab‘ ich gesehn, und das ist die beste,
Die dem regierenden Teil Lasten, nicht Vorteil gewährt.“
(aus den Xenien von Schiller und Goethe)

Dieses Zitat steht am Eingang zum Hegelsaal der Stuttgarter Liederhalle, wo sich seit gestern die unseligen Lobbyisten der als ‚Kernkraft‘ verharmlosten Atomenergie zu einer Jahrestagung treffen. Das Wort der Dichter treffe in ihr Herz!

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