Lyrisches von Helmut Maier

Monat: Oktober 2009 (Seite 1 von 3)

Heimat und Fremde

Wie schön ist doch das Bloggerleben.
Da kommen nur freundliche Leute eben.
Ganz anders ist es in manchen Foren.
Da meldet sich häufig ganz unverfroren
Arroganz und Sarkasmus zu Wort und erklärt,
warum man dann blöd ist,
wenn man meint, dass man Anerkennung erfährt.
Außer man gehört zu einer eingespielten Clique;
die mobbt Fremde raus und hält das für chique.

Ausglian’r Herbschd

Dia raig’schmeggde Ahornbaimla,
dia reißat’s raus des Johr,
mo dia aihaimische
scho doschdandat
als Herbschd-V’rlierer
em Farba-Konzert.

Uf de Kirschabeem
hengat glei scho
v’rgromblde ond v’rgammlde Blädd’r
an de Zweig,
mo se grad no greant hent.

Bei de Biarabeem
schbiggat grad noh
a baar oinzelne
roschdroode Blädd’r
aus de Grona.
Des wird wohl au nix meh!

Do kosch grad froh sai
iber dia Raig’schmeggde.
Blooß noh dia
machad d’r Herbschd
richdich bond.

Noch Herbst

Lebensziele im Blick
den Zielpfeil doch
bremsen.
Die Fülle des Lebens
durchbohrt der.
Wünsche nach Wiederkehr
feiern.
Auskosten
die Schlangenwege.
Voranschreitend
verharren
im Staunen des Werdens.

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