Lyrisches von Helmut Maier

Monat: Juli 2011 (Seite 1 von 2)

BLOGPAUSE

Höchstens gelegentlich mal melde ich mich …

23.7.2011 (Unterbrechung der Blogpause 1): Aphorismus 10/11

Die Mächtigen in einer Demokratie müssten sich eigentlich bewusst sein, dass sie nur Ermächtigte auf Zeit sind. Und vielleicht gilt das entsprechend für alle Autoritäten.

Wir leben noch in finstren Zeiten

Nicht weiter so
hinein in die mobile
Gesellschaft ohne Haftung
auf dem Boden,
mit unbefristeter und ungeschützter
Einstellung in jene Lebenswerk-Module,
die Zuverlässigkeit niemals gewähren
können, geheuert und gefeuert
nach Bedarf, nach jenem,
der Finanztransaktionen
zu neuen Lehnsverhältnissen
in unsern finstren Zeiten macht,
die dunklen Zeiten der Geschichte
noch machen Konkurrenz
und da dämonisch-gräusiglich
obsiegen im Anzug-Look mit der Krawatte.

Schwelgen

Alte Herren,
ewig junge Klänge:
Bourbon-Street-Blues.
Schwingender Trommelboden,
Spiegelbildzerfetzer,
aufgehoben im Klarinettenklang,
und jubelnder Schall
von Trompete und Tuba.
Banjo-Rhythmus,
mit eingängigen Akkorden besetzt,
wippende Füße am Biertisch.
Beim Frühschoppen
Weißwurstessen inklusive.
Swing, Baby, swing,
singen die Herren.

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