Lyrisches von Helmut Maier

Tag: 9. August 2012

Melancholische Gedanken nach wieder einem Lebensjahr

Der Zeiger, der die Zeit vertreibt,
der Mensch, der gern zu Hause bleibt,
der Dichter, der Gedichte schreibt,

sie alle, was bewegen sie?
Ein Ziel erreichen sie fast nie.

Die Zeit vergeht,
die Uhr, sie steht,
und manch so ein Gedicht verweht.

Was bleibt, ist kaum Erinnerung,
ist kaum für etwas Neues Dung.

Bleibt irgendwas Bedeutungsvolles?
Bleibt irgendwas so wirklich Tolles?

Ach, nichtig ist,
was übrig bleibt.
Nicht wichtig ist,
was er auch schreibt,

der Dichter.

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