Lyrisches von Helmut Maier

Blütenträume

Aktiv gegen Stuttgart 21

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So gut wie Blütenträume dieses Jahr
– als Träume wohlgemerkt –
lehrt uns kaum etwas,
wie Hoffnung Mühsal, Durst,
Verzweiflung gar
auch innehat,
obwohl wir wissen,
dass die Kirschenbäume,
Apfelbäume und selbst die Schlehen
in Blüte stehen werden,
Bienen summen
und wir im Grase liegen werden
und der Mühsal
nimmer mehr gedenken.

Und hier ist noch Utas (utatravel.wordpress.com) wunderschönes Kommentargedicht:

wenn immer wieder Schnee die Erde deckt
bleibt kaum der Glauben an das Blühen
und doch treibt unter weißem Tuch
manch Stengel aus und
manche Knospe steigt

16 Kommentare

  1. Petros

    Ich teile die Hoffnung deines schönen Gedichtes, Helmut. Doch was ist, wenn es (eines Tages) doch anders kommt?

    Gruß
    Petros

  2. Helmut

    Erinnert uns nicht jeder Regenbogen an das Lied des Noah?

    Danke fürs Mithoffen, lieber Petros,
    und herzliche Grüße
    Helmut

  3. nill

    Wieder so ein schönes Gedicht lieber Helmut .
    Danke , es lässt mich hoffen .

    Liebe Grüsse

    Gaby

  4. Helmut

    Das freut mich sehr, liebe Gaby! Ich habe mich eigentlich nur selber ermuntert.

    Ganz liebe Grüße
    Helmut

  5. syntaxia

    Es fiel mir gestern schwer daran zu glauben, als ich im Schwarzwald meinen Hausbesuch machte und den Schnee sah.
    Doch gegenüber der Schnee bedeckten Hänge, sah ich die gelben Blüten des weißen Pestwurz….
    Es wird werden, wie deine feinen Zeilen es aussagen.

    ..grüßt dich Monika

  6. Helmut

    Ganz herzlichen Dank, liebe Monika! Ja, es muss und wird werden!

    Herzliche Grüße
    Helmut

  7. Quer

    Wunderbar hast du unsere Erwartungen und unerfüllten Sehnsüchte in Worte gefasst, Helmut!

    Liebe Grüsse zum Wochenbeginn,
    Brigitte

  8. Helmut

    Unerfüllte Sehnsüchte? N o c h unerfüllte! 🙂

    Danke, liebe Brigitte,
    und herzliche Grüße
    Helmut

  9. Anna-Lena

    Mit jedem Tag, der kommt, wird ein Stück Sehnsucht wahr. Das Thermometer gibt sich redlich Mühe, seinen Anstieg zu bezwingen, jeden Tag ein wenig mehr.

    Einen lieben Gruß in eine Woche voller Frühling,
    Anna-Lena

  10. Helmut

    Ja, Anna-Lena. Der Jahreszeitenlauf lehrt uns, dass eine ganze Reihe Hoffnungen wahr werden.

    Danke für Deinen lieben Kommentar.
    Und herzliche Grüße
    Helmut

  11. bruni kantz

    wir haben sie nicht aufgegeben, diese Hoffnung und wir behalten recht. Er kommt langsam,sehr langsam, aber er kommt endlich, auch wenn er immer zwei Schritte nach vorne macht und dann einen zurück.
    Liebe Grüße von Bruni

  12. Helmut

    Gewiss, liebe Bruni, gewiss.

    Herzliche Grüße
    Helmut

  13. Moni

    Wie gut, dass wir in unseren schlechten Zeiten die Hoffnung auf Besseres haben und dass wir in guten Zeiten das Negative schnell vergessen können… so wie es in deinem wunderschönen Gedicht beschrieben ist.

    Grüße zu dir, Helmut
    Moni

  14. Helmut

    Ja,die Hoffnung bleibt, liebe Moni. Aber auch in guten Zeiten bleibt die kritische Vorsicht, damit das Negative nicht überraschend überhand nimmt.

    Liebe Grüße
    Helmut

  15. Traveller

    wenn immer wieder Schnee die Erde deckt
    bleibt kaum der Glauben an das Blühen
    und doch treibt unter weißem Tuch
    manch Stengel aus und
    manche Knospe steigt

    der Winter war lang dieses Jahr, lang und trüb
    von der Natur können wir Geduld lernen
    als hätte sie nur gewartet, blüht die Natur jetzt auf mit Macht

    lieben Gruß
    Uta

  16. Helmut

    Was für ein schönes Kommentargedicht, liebe Uta. Was da als Knospe ans Tageslicht gestiegen ist, muss sichtbar werden!

    Liebe Grüße
    Helmut

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