Lyrisches von Helmut Maier

Die Amsel*

Die Amsel auf dem höchsten Punkt,

wo sie für Menschen nicht erreichbar:

Sie trällert unverdrossen ihr Lied – für uns.

*ein Achtundzwanziger

8 Kommentare

  1. Quer

    Ob sie es für uns tut? Jedenfalls kommt es uns so vor.
    Hier sitzt sie auch meistens zuoberst auf dem Dachgiebel des Nachbarhauses und gibt ein Solo-Konzert.
    Lieben Montagsgruss,
    Brigitte

  2. Helmut

    Du siehst, dass ich nach dem „Sie trällert unverdrossen ihr Lied“ einen Gedankenstrich gesetzt habe, liebe Brigitte. Natürlich bleibt das offen! Und eigentlich auch unwahrscheinlich. Aber wer weiß wirklich?
    Übrigens: die Bäume haben eine Größe erreicht in unseren Gärtchen, die schon an die benachbarte Dachgrenze herankommen. Also tut es für die Amsel auch der höchste Punkt des Baumes.

    Danke schön und liebe Grüße
    Helmut

  3. David

    Ja, das machen die Amseln gerne. 🙂 Letztens entdeckte ich eine Wacholderdrossel ganz oben auf der Spitze eines Tannenbaums, wie sie dort nach einem Regenschauer in der Sonne saß und aus voller Brust trällerte.

  4. Helmut

    Danke für Deinen bestätigenden Beitrag, lieber David! Er hat mich sehr gefreut!

    Liebe Grüße
    Helmut (Maier)

  5. Syntaxia

    Unverdrossen – das trifft es gut.
    Regen und Schnee können den Amselmann nicht von seinen Flötentönen abhalten.

    …grüßt dich S yntaxia (mit Amselflöten im Hintergrund)

  6. Helmut

    Danke, liebe Syntaxia, für Deine genaue Beobachtung – sprachlich mit dem Wort ‚unverdrossen‘ und der Verbindung zu Regen und Schnee. Ja, das ist erstaunlich! Schön, dass die Flötentöne der Amsel hier wie dort gut zu hören sind.

    Liebe Grüße
    Helmut

  7. Edith Hornauer

    Amselgesang früh am Morgen
    weckt uns klangvoll und lässt glücklich sein.
    In Andacht gefangen hören wir ihr zu.

    Sie läuft gerade auf unsrer Wiese, hält den Kopf schräg, hört in die Erde und Schwupps zieht sie einen Wurm heraus. Eine Beobachtung, der ich immer wieder gern folge.

    Summend mit dem Lied auf den Lippen: Wie lieblich ist der Maien….
    grüße ich dich herzlichst,
    Edith

  8. Helmut

    Liebe Edith,

    Ein ganz besonders schöner Achtundzwanziger ist Dir da gelungen! Chapeau!
    Und so schöne Beobachtungen dazu: eine richtige, fast eigene Beobachtung – wie von mir!
    Ja, und: Wie lieblich ist der Maien!

    Liebe Grüße
    Helmut

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