Gespeichert unter: Allgemein — September 2, 2014 @ 1:08

Austausch – zu singen auf die Melodie von „Auf der Donau bin i g’fahren“

An der Donau war ich campen
und die Wasser sah ich gehn.
Ach, sie kommen von zuhause,
fließen runter ins Meer.

Und es kam ja flussaufwärts
von der Hochkultur dort
habhaft Gutes samt Ideen
an den heimischen Ort.

Gespeichert unter: Aphorismen — September 2, 2014 @ 1:01

Aphorismus 4/14

Es scheint merkwürdig zu sein, dass sich Leute zusammensetzen, nur um sich auseinanderzusetzen.

Gespeichert unter: Allgemein — September 1, 2014 @ 11:33

Am Antikriegstag 2014

Was ist das für ein Land, in dem
einer dieses sagen muss:?

“Ich habe zwei Möglichkeiten: Entweder
ich gebe alles auf, woran ich glaube, oder
ich gehe ins Gefängnis.”

Und warum sind wir mit diesem Land verbündet?

Gespeichert unter: Neue Maier-Lyrik — August 31, 2014 @ 3:14

Donauzivilisation

Im klaren Wasser des Goldbachs:
Neu erscheint „le temps de cerises“.
Uralten Ursprung erahne ich heute.

Nah ist hier Turda und nicht weit die Donau.
Hier war bereits gut Kirschen essen
vor über sechstausend Jahren.

Zauberhand führt mich hinüber
in die Zeit, als das Kupfer glänzte
erstmals in der Hochkultur Alteuropas.

Salvati Rosia Montana.
Hindert Europa nicht endlich doch
Sprengungen wie auch Zyanidvergiftung?

Gespeichert unter: Allgemein — August 30, 2014 @ 5:37

Zu meiner Zeit im “Abseits” diesen Sommer, aber mitten im Geschehen

Aus einem Brief an einen englischen Freund (um schon mal ein paar Informationen über meine Sommerzeit woiterzureichen):

After a journey through South Germany, Austria and Hungary my wife and I arrived in Rosia Montana in Transsilvania. We took part in a week-long protest festival there against the project of a Canadian Gold Company to take away four or five mountains around Rosia Montana to extract gold with the help of Cyanide. The Romans and for sure the people of the civilizations before already were successfully mining for gold and copper there. And of course in the Middle Ages and in the Habsburg time and in the last century there was gold mining there too, but nobody has yet damaged the region and its population so much as is intended to do now. Part of the festival were excursions that showed us many interesting things.

One very interesting thing was added to all the terrible facts that our visit there was about: We had learned before that Rosia Montana is in the middle of a region between the northern parts of Greece and the Ucraine, where between 6 and 3 thousand before Christ there was a high culture existing long before the Greek one. I had been happy enough before the journey to have heard of a book that I own in the meantime written by Harald Haarman. He tells in it about the lots of research that was done in the last decades on „Das Rätsel der Donauzivilisation – Die Entdeckung der ältesten Hochkultur Europas“ including a writing system that is older than the ones in Mesopotamia and Egypt!

Übrigens siehe (noch einmal?): http://www.maierlyrik.de/blog/2012/03/30/alteuropa/

Gespeichert unter: Allgemein — August 30, 2014 @ 5:29

Antikriegstag 2014

Friedensbündnis DGB-Kreisverband
Esslingen Esslingen-Göppingen

Veranstaltung zum
Antikriegstag

am 1. September 2014
17.00 Uhr
Nikolauskapelle
ES - Innere Brücke

„Nie wieder Krieg!“
100 Jahre 1. Weltkrieg
75 Jahre 2. Weltkrieg

Es sprechen:
Thomas Bittner
Margit Sandig

Musik:
Marla
Gesang - Akkordeon

Kranzniederlegung am Ende
der Veranstaltung

Gespeichert unter: Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik — August 30, 2014 @ 4:14

Stimmig*

Von unten her efeuumrankt
die Wegwartenkerze solitär.
Zwischen den Fingern gerochen: Fenchelduft.

*ein Achtundzwanziger

Gespeichert unter: Allgemein — August 5, 2014 @ 3:21

SOMMERPAUSE - falls mich nicht etwas zu arg juckt ..


Gespeichert unter: Allgemein — August 5, 2014 @ 12:23

Wer uns beTrog: Grube-Aushub S21 aus ebendiesem

Wir war’n da,
wir war’n laut,
weil die Bahn
dort sinnlos baut.

Gespeichert unter: Neue Maier-Lyrik — August 3, 2014 @ 3:14

Freie Presse

Es gäbe keine Mamageis.
Es gäb’ nur die Papa-Variante.
Das ist genau das, was ich weiß.
Ob das der Pressezar auch kannte?

Ach, jedenfalls lässt er gern plappern.
Das ist durch Pressefreiheit ja gedeckt:
Er hält so manche Redaktion zum Affen.
Wer da nicht spurt, gilt ihm als Laffen.
Und so wem wird dann zugesteckt,
was nötig ist, um Menschen-Meinung frech zu kapern.

Und ihr, ihr glaubt, was die dann sagen?
Ihr meint, ihr müsst’s nicht hinterfragen?
Vergleiche zieht mit andren Medien
ihr doch und glaubt schon gar nicht jediem?

Doch was, wenn viele Pressezaren
den Markt beherrschen mit den Jahren?
Bestreiten werden sie bestimmt,
dass einer auch heraus sich nimmt,
die Journalisten – s’ist zum Lachen -
zu Mamageis schließlich zu machen.
Denn unabhängig sind die doch
und Papageien nimmer noch.