Gespeichert unter: Allgemein — März 26, 2015 @ 8:29

Die Würde des Menschen ist unantastbar

oder sollte es jedenfalls sein.-

Siehe: https://annalenaslesestuebchen.wordpress.com/2015/03/26/die-wurde-des-menschen-ist-unantastbar/

Gespeichert unter: Allgemein — März 25, 2015 @ 6:49

Rätsel

„Man wirft den jungen Leuten den Gebrauch der Gewalt vor. Sind wir denn aber nicht in einem ewigen Gewaltzustand? Weil wir im Kerker geboren und großgezogen sind, merken wir nicht mehr, dass wir im Loch stecken mit angeschmiedeten Händen und Füßen und mit einem Knebel im Munde.“

Wer wissen will, von wem dieses Zitat stammt, kann das hier nachlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=25509

Gespeichert unter: Neue Maier-Lyrik — März 25, 2015 @ 3:41

Trauerfälle

Wie die Trauer bewältigen
oder die Ohnmacht
oder die geschwätzige Hilflosigkeit
oder die Beunruhigung,
den Zweifel an der Allmacht der Technik,
an der Sicherheit vor dem Unglück,
daran, wie man’s wohl recht macht:
wenig Nachrichten-Schwall,
viele Beruhigungsversuche
oder einfach verstummen?

Herzlosigkeit
verdrängt die Schreie
nach Veränderung,
nach dem Aufwachen
der Verantwortlichen,
nach Möglichkeiten
für mehr Sorgfalt,
weniger Sorglosigkeit,
weniger Unbedachtheit,
weniger blindes Vertrauen,
mehr Verantwortlichkeit,
mehr Erbarmen.

Gespeichert unter: Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik — März 25, 2015 @ 3:05

Auf dem Gang durchs Dorf.
Ein Beleg für den Frühling.
Die ersten Veilchen.

Gespeichert unter: Aphorismen, Bekenntnisse — März 23, 2015 @ 12:05

Aphorismus 7/15

Der Dritte Weltkrieg muss gewaltfrei gegen die Ungerechtigkeiten in der Welt geführt werden!

Gespeichert unter: Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik — März 22, 2015 @ 10:58

Leichtfüßig*

Einen Jungen sah ich heute,
der lief übern gepflügten Acker;
leichtfüßig hinterließ er keine Spuren.

*ein Achtundzwanziger

Gespeichert unter: Bekenntnisse, Neue Maier-Lyrik — März 21, 2015 @ 1:47

Oligarchen-Zeit - zum heutigen Tag der Poesie :D

Oligarchen,
die nicht schnarchen,
hellwach uns verschaukeln,
eine heile Welt uns vorgaukeln.
Sie sind ja so (neo-)liberal.
Es ist schon richtig eine Qual -
allemal.

Wie kann man sie stoppen?
Wir sollten sie foppen.
Unsre wahren Bedürfnisse kennen,
sie wieder und wieder beim Namen nennen,
beim Namen, den sie nicht verstehen,
bei dessen Klang sie aber vergehen,
weil er gar zu revolutionär ihnen klingt
und dem ein Überraschungs-Coup bei ihnen gelingt:
Freiheit, Freiheit, Freiheit
von unnöt’gem Konsumieren;
wir haben da nicht viel zu verlieren
außer den Ketten,
mit denen sie uns binden.
Echte Freiheit müssen wir finden,
wir bisher noch Blinden.

Gespeichert unter: Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik — März 19, 2015 @ 2:48

Veränderung*

In einem gewissen Alter
ist das Ende der Winterruhe
durch die Frühlingsaktivität beschwerlich.

*ein Achtundzwanziger

Gespeichert unter: Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik — März 13, 2015 @ 6:46

Sonnenstrahlen*

Ein Farbenfeuerwerk geschaut;
durch das geschliff’ne Glas gesendet;
Entzücken löst es aus ganz tief im Innern.

*ein Achtundzwanziger

Gespeichert unter: Neue Maier-Lyrik — März 12, 2015 @ 3:26

Hymne an die Seele der Erde

Du hast geschlafen.
Hast Pause gemacht.
Hast dir sie wahrlich verdient
nach Blühenlassen, Gedeihen und Fruchten.
Jetzt bist du endlich erwacht.

Die an dich geglaubt haben, die braven,
verwöhnst du mit einer Fülle von Blumen.
wie die ungläubigen, welche nie es verdient.
Die Natur fängt richtig jetzt an zu boomen.

Wer von beiden Gruppen
wird wohl mehr preisen dich,
ewige Seele der Erde,
immer und immer wieder
ganz und gar inniglich?