Gespeichert unter: Allgemein, Aphorismen — Oktober 25, 2014 @ 1:24

Wir sollen nicht weniger schädlich sein sondern NÜTZLICH

Hier kann jede_r erfahren, auf welche Weise das z.B. möglich ist:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=SlNG8A7fUfE

Gespeichert unter: Kunterbuntes — Oktober 24, 2014 @ 1:03

Anagrammatisch angenäherte Aussichten

Bist du erst SENIL,
lebst du auf einer INSEL,
siehst alles durch eine ganz spezielle LINSE.

Gespeichert unter: Allgemein — Oktober 21, 2014 @ 2:08

S21 kommt nach Bonn

Dass in diesem Artikel von S21 als von einem “Großbahnhof” die Rede ist, ist zwar lächerlich, aber sonst ist der Artikel recht gut:
http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bonn/bonn-zentrum/Stuttgart-21-Gegner-protestieren-in-Bonn-article1477603.html

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Gespeichert unter: Allgemein — Oktober 20, 2014 @ 12:43

Sonntagsausflug

Der Aichelberg rechts,
die Limburg gleich links,
der Zipfelbach ganz in der Mitten:
Das Randecker Maar ist ausgelaufen,
wie viele tausend Jahre auch schon

Der Ausblick an anderer Stelle
ist dadurch frei:
Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen:
die drei Kaiserberge
im schönsten Herbstsonnenschein.

Wahrlich ein Kaiserwetter.
What might be better?

Gespeichert unter: Kunterbuntes, Neue Maier-Lyrik — Oktober 19, 2014 @ 1:11

Herbstlimerick

Im Nebel ganz in der Nähe
fliegt ruhig die Nebelkrähe.
Sie zieht ruhig dahin.
Ergibt das ‘nen Sinn?
Dass ich sicher bin, dass ich was sehe?

Gespeichert unter: Deutsche Dreizeiler — Oktober 14, 2014 @ 5:15

Drei mal drei

Nicht einen Herbst nur
hat ein erfülltes Leben.
Oft Platz hat Güld’nes.

Banales hüllt der Nebel ein.
Süßes Reifes verwöhnt die Zunge.
Und niemals stirbt die Frage nach dem Ende.

Erst unerbittlich stellt dann der Winter sie.
Doch ihm ist ganz nah Erneu’rung erst.
Das Ziel dabei: der süße Herbst.

Gespeichert unter: Allgemein — Oktober 9, 2014 @ 8:24

9. Oktober

Ach ja: Heute vor 25 Jahren: “Wir sind das Volk”!

H e u t e hätte der Nationalfeiertag sein müssen. Wäre es nicht besser, einen Gedenktag der wirklichen Demokratie zu feiern als einen der papierenen Einigung, wie es der 3. Oktober 1990 doch nur war?

Gespeichert unter: Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik — Oktober 8, 2014 @ 5:43

Unvergleichlich?

Habe ich, ach, nicht den Fimmel
beim Starenschwarm am Schurwaldhimmel
Frühjahr und Herbst mitunter zu verwechseln?

Gespeichert unter: Neue Maier-Lyrik — Oktober 7, 2014 @ 10:49

Zweifel?

Wutbürger, einfache Masse, Galerie,
kleinmütiger Haufen, was weiß ich noch?
Wo finde ich mich da,
wenn ich Unheil benenne
und solidarisch bin
mit denen, die all das
professionell verdeutlichen,
was nottut,
um Unheil abzuwehren?
Läßt man das alles an sich abprallen
als doch eigentlich sensibler Mensch?

Aber ich weiß ja,
Solidarität zu verweigern
hieße kleinmütig sein.
Na also.

Gespeichert unter: Bekenntnisse, Neue Maier-Lyrik — Oktober 4, 2014 @ 4:59

Politischer Herbst am Africom

Die Bäume, mit Herbstlaub geschmückt,
strecken sich hoch himmelwärts
ins Blau.
Doch wachsen sie nicht
in den Himmel.
Die Macht derer, die dort
hinter Stacheldraht
Unheil fertigen lassen, digitale Blätter
mit Listen darauf,
tut’s auch nicht
Listopad ist.
Im auffrischenden Wind
fallen die Blätter.
Die bunten führen den Reigen an.
Die todbringenden
müssen ihnen folgen,
wenn immer die einfache Masse
sie nimmer duldet,
die drohnensendenden.
Sind wir nicht das Volk,
das ausersehen ist auch
sonst irgendwann
den eisigen Wind zu spüren
des Todes
im Drohnengewitter?