Gespeichert unter: Allgemein — Juni 9, 2018 @ 12:43

Zwischendurch

Wir waren in de Palz
und fuhren mit dem Rad.
Und dabei war’s als,
als wär’s auf nem Provence-Pfad.

Gespeichert unter: Allgemein — Juni 4, 2018 @ 2:18

MITTEILUNG

Zwei schöne Pausen stehen an:

erst eine kurze

und dann eine längere (aber nicht zu lange) …

Wir hören dann spätestens im Juli wieder voneinander?

Gespeichert unter: Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik — Juni 4, 2018 @ 2:14

In der Klinikvorhalle

„Ich sehe sie gleich“,
sagte der Doktor zu ihm,
als er ihn kurz sah.

Gespeichert unter: Allgemein — Mai 31, 2018 @ 3:22

Datenschutz

Ich gehe vorläufig davon aus, dass das der DSGVO Genüge tut:

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Gespeichert unter: Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik — Mai 30, 2018 @ 6:28

Im Bus*

Völlig von der Welt isoliert?
Ich besitze nämlich kein Smartphone.
Spannend, wie sie alle damit hantieren!
.
*ein Achtundzwanziger

Gespeichert unter: Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik — Mai 28, 2018 @ 12:01

Wenn…*

Wenn sich die Tulpen dann öffnen,
weil du offen bist für ihr Wesen,
öffnet sich für dich vielleicht die ganze Welt.
.
*ein Achtundzwanziger; Kommentargedicht zu „im Dialog“ von Barbara (https://silberperlen.wordpress.com/2018/05/27/im-dialog/#comment-4109)

Gespeichert unter: Aphorismen — Mai 13, 2018 @ 12:41

Aphorismus 4/18

Vieles bleibt uns verborgen,
ohne dass ‘jemand’ es versteckt hätte.

Gespeichert unter: Janka-Sammlung, Neue Maier-Lyrik — Mai 10, 2018 @ 3:17

Si vis pacem, para bellum, hieß es einmal*

Gilt das denn heute noch immer:
Sei bereit! Rüste dich für den Krieg,
wenn du den Frieden wirklich erreichen willst?

Das Paradoxon vernebelt die Sinne!
Frieden muss friedlich ausgesät werden!

*ein Janka

Gespeichert unter: Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik — Mai 10, 2018 @ 10:17

Wieder ein Achtundzwanziger

Doch wieder*

Es ist doch wieder zu hören:
das Bienensummen im Blütenstrauch.
Hat’s der frühe Sommer im Mai ermöglicht?

*ein Achtundzwanziger

Gespeichert unter: Neue Maier-Lyrik — Mai 8, 2018 @ 12:14

Grammatik-Probleme

Meist macht erst die Grammatik klar,
ob’s Männlein oder Weiblein war
(und mehr wohl nicht,
auch wenn es nötig wäre):
Ob es ein Er oder ne Sie,
ob der gemeint ist oder die.

Oft braucht’s ne Endung unbedingt,
auch wenn’s nicht jedem richtig klingt.
Ist Lehrpersonal einmal versammelt,
ist das Verständnis oft verrammelt:
Sind Lehrerinnen auch dabei?
(Ja, manchen ist das einerlei ;-) )

Oft sagt das Wort es schon genau:
Ist es ein ‘Mann’ oder ne ‘Frau’.
Doch oft ist es nicht ganz so leicht
(auch wenn’s manchen ohne Klarheit reicht).
Ob Meister oder Meisterin,
da liegt Gesellschaftspolitike drin,
da möchte ich schon unterscheiden
(ich möcht’ Lateiner da beneiden:
Bei beiderlei Geschlechtern eben
gibt Endung Klarheit halt im Leben:
Ob de-us hier, ob de-a da
Unklarheit ist beseitigt ja!)

Im Deutschen ebenfalls fast immer,
geht’s ohne Endung immer schlimmer,
will man Geschlechter unterscheiden,
Verwechslungen gerne vermeiden.
Jedoch braucht man sie nur für Frauen,
will man auf Spezifikationen bauen:
Sind Lehrer wirklich Lehrerinnen?
Darauf muss man sich schon besinnen!

Kommt man wieder in Einzelheiten,
kann das auch Schwierigkeit bereiten:
Wenn eine Muse mal den Dichter küsst,
so wird das sicherlich begrüßt.
Und gängig ist das allemal
und ganz bestimmt gilt’s als ‘normal’,
dass es so ist,
wie’s eben ist.
Doch wie ist’s beim Pendant sodann,
ist wer da dichtet gar kein Mann?
Muss Muse da nicht männlich sein,
wird eine Dichterin gecoacht? Ich mein’,
da muss sich doch was finden lassen,
mit Endungen kann man ja prassen.

Bei Enten ist’s ganz umgekehrt,
da wird man gerne mal belehrt:
Ist männlich da das gute Tier,
bringt man den Enterich herfür.

Fasst man das alles nun zusammen,
muss man sich doch dazu ermannen
schließlich zu meinen:
Geküsst wird eine Dichterin von wem:
von einem Muserich bequem!