Gespeichert unter: Allgemein — Juli 15, 2014 @ 3:54

Georg Kreisler will gehört werden

Aktiv gegen Stuttgart 21

Oder heute: “Schützen wir das Militär - unseres, versteht sich???

Gespeichert unter: Neue Maier-Lyrik — Juli 11, 2014 @ 1:14

Irrwege

Wir verbergen das gebärende Dunkel.
Wir verbergen’s im gleißenden Licht.
Dieses Licht wird unheimlich stumpf.

Stumpfer und stumpfer unsere Gefühle.
Abgestumpft für das quirlige Sein.
Aufgeklärt wird da weniges.

Wir ersticken das Leben doch
in der Überfülle von Füllseln,
billig ja zu haben auf der Markthalde.

Diese Markthalde erstickt uns,
so dass wir luftschnappend abheben,
den Boden unter den Füßen verlieren.

Und gerade die, welche technisch erobern
die Tiefen aus Macht- und aus Geldgier,
haben ihn längst schon verloren.

Gespeichert unter: Neue Maier-Lyrik — Juli 10, 2014 @ 8:48

Unumkehrbare Bosheit

Unumkehrbar zu machen
versuchen sie
den Unfug der Tunnelausfahrt
aus dem künftigen Kellerbahnhof
in Stuttgart
hinauf auf die Fildern.
Dazu ist ihnen gerade gut genug
der Vize-Ministerpräsident
von der SP21
und seine Frau,
die da waltet
als Tunnelpatin
bei dem Tunnel-tam-tam
„Tunneltaufe“
beim Fasanenhof Stuttgarts.
Gerade gut genug
sind ihnen auch alle die andern
Fasanen.
Im Namen des Herren
und seiner Knechte
sind sie versammelt
und auch geschützt
durch viele, viele Polizisten
gegen die wildwütenden
Demonstrantinnen und Demonstranten,
die böse Lieder singen
und böse Transparente herzeigen.
Wie gefährlich sie sind!
Ach, was haben sie Angst,
all die Knechte,
die knechten
die Demokratie,
die sie zum Taumelspiel gemacht haben
der Gier nach Geld, Ehre und Macht,
bis sie vollends
kaputtgemacht haben
das Vernünftige.
Und das wird sie nicht kümmern.

Gespeichert unter: Allgemein, Deutsche Dreizeiler, Neue Maier-Lyrik — Juli 7, 2014 @ 12:01

Schwäbisches Haiku

Isch’s Wädder so schee,
wia’s geschdern gwea isch, noh hoißt’s:
Ha, jetzt nix wia naus!

Das schöne Wetter haben wir uns bewahrt, indem wir nach Oberfranken gefahren sind, wo wir auf der Klosterwiese vor Kloster Banz „Songs an einem Sommer(nachmittag bzw.)abend unter vielen anderen mit Bodo Wartke, Reinhard Mey, Hannes Wader und Konstantin Wecker angehört haben – ein grandioses Lieder-Fest!
(Auf der Heimfahrt gab’s dann allerdings Sturm und Starkregen)

Gespeichert unter: Neue Maier-Lyrik — Juni 28, 2014 @ 4:34

Einhundert Jahre seit 1914


Drüber gewachsen?
Das Gras und die Blumen.
Wo sind sie geblieben
nach einhundert Jahren?
Der Brautstrauß,
nichts zeigt er mehr davon,
wenn des Urgroßvaters
nicht mehr gedacht wird,
des Kriegszitterers.

Posttraumatisch ist nur
das kollektive Gedächtnis
und es schreit nach Gewalt,
ach ja:
nur um einzudämmen Gewalt
mit neuem Krieg.

Gespeichert unter: Neue Maier-Lyrik — Juni 25, 2014 @ 3:45

Ein Schlimmerick

Ein Prominenter, der war mal auf Sylt,
gewiss, dass er dort etwas gült;
doch wie viel von dem Sand am Strand,
ist er auch sehr bekannt,
wird wohl auch er bald schon weggespült.

Gespeichert unter: Allgemein — Juni 25, 2014 @ 3:13

D e r Hit gegen die Mafia in Deutschland

Mittwoch, 25. Juni, Berlin:
18:45 – 19:15
BahnTower am Potsdamer Platz, Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin

Schwabenstreich jeden Mttwoch
Für alle Berliner S-21-Aktive und derenFreund_innen
und alle Berlin-Gäste:
Jeden Mittwoch 18:45 bis 19:15
unter dem Motto: Berliner Schwabenstreich “Wir pfeifen auf Stuttgart 21″

Gespeichert unter: Allgemein — Juni 24, 2014 @ 2:39

Joe Bauer spricht die Wahrheit

Gespeichert unter: Kunterbuntes — Juni 21, 2014 @ 3:32

Schwäbischer anagrammatischer Dialog im Norden

„I will Auschdern“
„I will au Schdern“

Gespeichert unter: Allgemein — Juni 20, 2014 @ 7:16

Battir ist Weltkulturerbe !!!

https://www.facebook.com/BattirLandscapeEcomusuem/posts/644664205601635?fref=nf:

“Battir is approved by UNESCO as a world heritage site the second site in Palestine after Bethlehem, we did it Guys
YES YES & YES MOH”

Grün blüht der Himmel
auf den Terrassen von Battir.
Sorgsam verteilt wird kostbares Nass
acht Wochentage lang,
wie’s hier der Brauch ist,
von Familie zu Familie,
seit der Zeit der Kanaaniter.
Schon sie sahen das Wasser
sprudeln in die Zisterne.
Der Fels entlässt es,
gemauerte Kanäle verteilen’s gerecht.
Kultur sind Auberginen-Kulturen;
sind Träger des Erbes,
das sich wehrt gegen die Mauer.
Sie gilt es zu vertreiben
aus sicherheitsfanatischen Köpfen,
Erbe lässt nur sich bewahren,
nicht sich erobern und sichern.

(http://www.maierlyrik.de/blog/2013/11/04/battir/)