Lyrisches von Helmut Maier

Monat: Januar 2009 (Seite 1 von 4)

Aphorismus 3/09

Die Plausibilität sollte die Realität verändern können und nicht umgekehrt.

Siehe Curts Kommentar zum Aphorismus 2/09 !

Paul Spingers Kommentargedicht dazu:

Welche Wirkung hat ein Grund?
Was ist nur ein Zufallsfund?
Was ist Wissen, was ist Glauben? –
Lasst das Menschsein euch nicht rauben!

Denn im Grunde wisst ihr nicht,
Ist das Wissen nur Gesicht.
Und in Wahrheit wisst ihr auch,
Vor dem Denken kommt der Bauch.

Verzweigung

Abzweigen
vom Mainstream.
Nichts abzweigen,
was einem nicht zusteht
vom allgemeinen
Reichtum.

Das wären Zustände,
wie man sie sich
nur wünschen könnte:

Fruchttragende Äste
spreizten sich ab
vom Stamm:
Wohlstand für alle.

Irena 2009

Irena,
Sonnenkind,
friedvolle Künderin
weltweiter Sonnenkräfte,
wägend den Wert neuen Lebens,
windumtost, doch zerstörend ja nimmer.
Eirene

durch Wind, Wasser, Sonne.

Diesen „Link zur Irena 2009 will ich noch hinzufügen:  https://www.eurosolar.de/de/index.php?option=com_content&task=view&id=868&Itemid=213

Die Kommentargedichte von Paul und Petros lassen sich bestimmt mit und ohne diesen Hinweis lesen:

Paul:

Sie, die lieblichste der Horen,
Wird von dir zu Recht beschworen.
Ihre wunderbaren Kräfte
Stören alle Kriegsgeschäfte.

Petros:

Verstopft das Füllhorn…
Sie haben ab- / gedichtet
Bleibt uns der Frieden.

Gefahr der Lächerlichkeit

Solange wir lachen
über uns selbst,
lachen wir nicht
über die,
die lange nichts mehr
haben zu lachen.

Doch das
Oktoberfestlachen
lässt uns stehn
auf der Kippe.

Kommentargedicht zum Kommentar von Michael zum Gedicht „Thema: ja, wer sind wir denn?“ von Karl auf „versalia.

BLOGPAUSE

Ich nehme mir ein paar Tage Großelternzeit (eigentlich schon seit gestern*) Ich bitte um etwas Geduld.

*Deshalb habe ich die Inauguration Obamas nicht live miterlebt. Wer das Gedicht von Elizabeth Alexander gehört hat, kann der oder die darüber berichten?

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